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Plus500 Kosten - Spreads & Gebühren 2016

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Spreads & Gebühren bei Plus500 im Überblick

Plus500 Ratgeber

Falls Sie sich bereits einmal näher mit den Kosten beschäftigt haben, die bei einem Forex- oder CFD-Broker anfallen können, wird Ihnen mit Sicherheit bereits der Spread begegnet sein. Dies ist der wesentliche Kostenfaktor, mit dem Sie bei jedem Forex-Broker rechnen müssen. Immerhin ist es der Spread, also der Unterschied zwischen An- und Verkaufskurs, mit dem der Broker im Allgemeinen den Hauptteil seiner Einnahmen erzielt. Allerdings muss auch gesagt werden, dass dieser Kostenfaktor sicherlich insoweit häufig überschätzt wird, als dass es sich lediglich um einen sehr geringen prozentualen Anteil der gesamten Transaktionssumme handelt. Abhängig vom Währungspaar belaufen sich die Spreads nämlich in Prozent umgerechnet meistens nur auf zwischen 0,01 und 0,10 Prozent des gehandelten Volumens.

Inhalt:

  1. Spreads
  2. Plus500 Kosten
  3. Premium Gebühren
  4. Inaktivitätsgebühr & PayPal
  5. Kosten vermeiden
  6. Fazit

Der Spread - kurz und einfach erläutert

Da wir uns mit unseren ausführlichen Erklärungen natürlich gerne insbesondere an Trader richten, die bisher noch keine Erfahrungen mit dem Handel von Devisen oder CFDs haben, möchten wir auch den Spread kurz und leicht verständlich erklären. Vielleicht wissen Sie bereits, dass der Spread ein Kursunterschied ist, der sich durch die vom Broker veranschlagte Differenz zwischen An- und Verkaufskurs ergibt. Bei sämtlichen Währungspaaren, zu denen Ihnen beispielsweise über die Realtime-Kurse aktuelle Werte angezeigt werden, werden Sie auch beim Broker plus500 daher zwei Kurse finden. Dabei handelt es sich zum einen um den Ankaufskurs und zum anderen veröffentlicht der Broker natürlich auf den Verkaufskurs, also den Kurs, zu dem er bereit ist, die Währung anzukaufen. Naturgemäß ist der Ankaufskurs immer etwas höher als der Verkaufskurs, denn so ergibt sich der Spread, der für den Broker häufig die Haupteinnahmequelle darstellt.

Plus500 Spread im EUR/USD

Angegeben wird der Spread normalerweise eher selten in Prozent, sondern vielmehr in Punkten bzw. in Pips. Die Bezeichnung „Pips“ möchten wir natürlich ebenfalls noch etwas näher erläutern. Es handelt sich dabei um eine Stelle nach dem Komma, die sich danach richtet, mit wie vielen Ziffern hinter dem Komma der Kurs einer Währung notiert wird. Nehmen wir einmal das Währungspaar Euro / US-Dollar als Beispiel: In diesem Fall notiert der Kurs stets mit vier Stellen nach dem Komma, also beispielsweise mit 1,3250 Dollar für einen Euro. In diesem Fall wäre also die „0“ als vierte Nachkommastelle die Basis für mögliche Unterschiede zwischen An- und Verkaufskurs. Würde der Broker plus500 also beispielsweise einen Ankaufskurs von 1,3253 Dollar veranschlagen, der Verkaufskurs jedoch bei 1,3250 Dollar liegen, so wäre dies eine Differenz von drei Pips. Die vierte Nachkommastelle hat sich demzufolge insoweit um drei Ziffern verändert, als dass der Broker eben etwas weniger Geld auszahlt, als er beim Kauf einer Währung durch den Trader erhält.

Die Kosten beim Broker plus500 im Überblick

Zunächst einmal möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick darüber geben, welche Kosten beim Broker plus500 prinzipiell anfallen können und selbstverständlich im jeweiligen Fall dann auch berechnet werden. Keine Gedanken müssen Sie sich über etwaige Transaktionsgebühren oder Depotgebühren machen, wie sie vor allem bei Onlinebrokern auftreten, die den Handel mit Wertpapieren offerieren. Diese Kosten gibt es bei Forex-Brokern wie plus500 normalerweise nicht. Stattdessen stehen andere Gebühren im Vordergrund.

Beim Broker plus500 sind uns die folgenden vier Kostenarten aufgefallen, die allerdings keineswegs jeden Trade und sämtliche Kunden betreffen:

  • Spread
  • Premium-Gebühr (Über-Nacht-Gebühr / Finanzierungskosten
  • Inaktivitätsgebühr
  • Gebühr bei Auszahlungen per PayPal

Auf diese vier möglichen Kostenarten, die es beim Broker plus500 zu beachten gilt, möchten wir im Folgenden etwas näher eingehen.

Premium: Kein Kundenvorteil, sondern eine Gebühr

Auf die in unserer Auflistung an erster Stelle genannte Gebühr, nämlich auf den Spread, müssen wir nach den vorherigen Ausführungen nicht weiter eingehen. Falls Sie wissen möchten, welche Spreads der Broker im Detail berechnet, können Sie über dessen Webseite bequem zu jedem handelbaren Basiswert abrufen, wie hoch der jeweilige Spread ist. Dies können Sie für folgende Finanzprodukte tun:

  • Devisen
  • Rohstoffe
  • Indizes
  • Aktien

Da der Broker plus500 neben dem Devisenhandel auch das CFD-Trading zur Verfügung stellt, bietet es sich demnach an, dass Sie für die Werte, die als Handelsinstrumente infrage kommen, die jeweiligen Spreads abrufen. Beim Forex-Trading beginnen die Spreads wie üblich beim am häufigsten gehandelten Währungspaar (Euro / US-Dollar) mit zwei Pips.

Plus500 Haltekosten Zinsen Übernachtgebühren

Eine mögliche Gebühr beim Broker plus500 ist auf jeden Fall erklärungsbedürftig, nämlich die sogenannte Über-Nacht-Gebühr, die beim Broker plus500 als „Premium-Gebühr“ bezeichnet wird. Was zunächst nach einer Vergünstigung oder nach einem Vorteil für bestimmte Kunden klingt, wie es beispielsweise bei einem Premium-Handelskonto der Fall ist, ist stattdessen eine Gebühr, die andere Broker auch als Finanzierungskosten oder Roll-Over bezeichnen. Letztendlich handelt es sich dabei um den Zins, den der Kunde zu zahlen hat, falls er eine Position über den Tag hinaus hält. Normalerweise wird diese Gebühr bei Verkaufspositionen (Short) hinzugefügt, während es bei Kaufpositionen (Long) so ist, dass die Finanzierungskosten vom Konto subtrahiert werden. Es handelt sich bei der Premium-Gebühr also letztendlich um die Finanzierungskosten, die jeder Forex-Broker seinen Kunden in Rechnung stellt.

Inaktivitätsgebühr und Kosten bei PayPal-Auszahlungen

Eine spezielle Gebühr, die so bei Weitem nicht bei jedem Broker zu finden ist, ist die Inaktivitätsgebühr. Aus dem Grund möchten wir auch im Detail auf diesen Kostenfaktor eingehen, der allerdings nur einige Kunden des Brokers betreffen wird. Was sich hinter dieser Gebühr versteckt, lässt sich unschwer am Namen ableiten. Im Detail berechnet plus500 eine Gebühr von bis zu zehn Dollar, falls der Trader inaktiv ist. Damit ist gemeint, dass er sich über einen längeren Zeitraum nicht mehr in sein Kundenkonto einloggt oder einen Auftrag erteilt. Konkret ist dies nach spätestens drei Monaten der Fall, sodass der Kunde dann die Inaktivitätsgebühr zahlen muss. Der Broker begründet diese Kosten für den Kunden damit, dass die Inaktivitätsgebühr dazu dient, um den beanspruchten Service zu gewährleisten. Die Inaktivitätsgebühr lässt sich also im Grunde relativ einfach vermeiden. Der Kunde muss dazu nicht einmal aktiv handeln, sondern es ist bereits ausreichend, wenn er sich in bestimmten Abständen, beispielsweise alle drei Wochen, kurz in sein Trading-Konto einloggt.

Eine weitere Gebühr, über die wir bereits in unsere Rubrik „Ein- und Auszahlungen“ zum Broker plus500 berichtet haben, fällt bei einer veranlassten Auszahlung per PayPal an. In diesem Fall berechnet der Broker nämlich 1,9 Prozent des jeweiligen Auszahlungsbetrages plus einer zusätzlichen einmaligen Pauschale von 35 Cent. Aus diesem Grund sollten Sie genau überlegen, für welche Auszahlungsmethode Sie sich entscheiden, auch wenn PayPal vielleicht Ihre persönlich favorisierte Zahlungsmethoden darstellt.

Wie lassen sich Kosten vermeiden?

An dieser Stelle möchten wir Ihnen natürlich nicht nur erklären, welche Gebühren und Kosten Sie beim Broker plus500 erwarten. Darüber hinaus verstehen wir unter einem guten Service, dass wir Ihnen Tipps geben, wie Sie die eine oder andere Gebühr vermeiden können. Wie Sie den vorherigen Ausführungen entnehmen können, sind es beim Broker plus500 vier mögliche Kostenarten, die auf Sie zukommen können. Lediglich ein Kostenfaktor lässt sich beim aktiven Handel nicht vermeiden, nämlich der Spread. Allen anderen drei Gebührenarten können Sie jedoch durch das Beherzigen unserer Tipps entgehen.

  1. Die Finanzierungskosten (Premium-Gebühr) können Sie vermeiden, indem Sie eine Long-Position nicht über Nacht halten. Natürlich wird dies nicht immer funktionieren, denn es macht keinen Sinn, eine verlustreiche Position vorzeitig zu verkaufen, nur um die Finanzierungskosten zu sparen.
  2. Die Inaktivitätsgebühr lässt sich relativ leicht vermeiden, indem Sie sich einfach hin und wieder in Ihr Trading-Konto einloggen. Dies ist bereits ausreichend, denn der Broker fordert nicht, dass Sie aktiv handeln müssen, um diese Gebühr zu vermeiden.
  3. Bei den Auszahlungsmethoden sollten Sie nicht unbedingt PayPal wählen, da es sich um die einzige Auslandsmethode handelt, die mit einer Gebühr belastet ist. Sie können diese Kosten leicht umgehen, indem Sie sich beispielsweise für eine Banküberweisung oder die Auszahlung per Kreditkarte entscheiden.

Fazit zu den Kosten

Insgesamt vier Kostenarten sind es, die beim Handel über den Broker plus500 grundsätzlich anfallen können. Zwei dieser Kostenfaktoren sind typisch für nahezu jeden Forex- und CFD-Broker, nämlich zum einen die Spreads und zum anderen die Finanzierungskosten, die der Broker plus500 als Premium-Gebühren bezeichnet. Zwei andere Kostenfaktoren sind hingegen etwas ungewöhnlich, nämlich zum einen die Inaktivitätsgebühr und zum anderen die Gebühren, die bei einer Auszahlung per PayPal anfallen. Während die Inaktivitätsgebühren für Trader die ihr Konto bei plus500 für einen gewissen Zeitraum auf Eis legen wollen nicht unbedingt optimal sind, handelt es sich bei den Gebühren bei Auszahlungen via PayPal nicht direkt um Gebühren des Brokers. Hier werden die Gebühren vom Zahlunsprovider erhoben. Beide Kosten können Sie allerdings leicht vermeiden, indem Sie sich zum einen hin und wieder in Ihr Trading-Konto einloggen und zum anderen eine andere Auszahlungsmethode als die elektronische Geldbörse PayPal wählen.