Die Stochastic Oscillator Strategie ist ein interessantes System mit einer verhältnismäßig geringen Fehlerquote. Es basiert auf dem Standard Stochastic Oscillator, welcher die Schwäche eines Trends aufzeigt. Dadurch sind die Einstiegspunkte bei der Stochastic Oscillator Strategie meistens Korrekturen, mit vergleichsweise sicheren Stop-Loss Marken.
Vorteile dieser Strategie
✔ einfach anzuwenden
✔ nur 1 Standard-Indikator wird verwendet
✔ vergleichsweise sichere Stop-Loss Marken
Nachteile dieser Strategie
✖ Stop-Loss Marken sind nicht ideal
Anwendung der Strategie
Die Stochastic Oscillator Strategie sollte mit jedem Währungspaar funktionieren.
Wann steige ich bei der Stochastic Oscillator Strategie in einen Trade ein ?
Durchkreuzt die cyanfarbene Linie die Rote Linie von unten nach oben und befinden sich beide Linien in der unteren Hälfte des Indikators, ist dies ein Kaufsignal.
Durchkreuzt die cyanfarbene Linie die Rote Linie von oben nach unten und befinden sich beide Linien in der oberen Hälfte des Indikators, ist dies ein Verkaufssignal.
Setzen Sie den Stop-Loss auf das kurzfristige Tief wenn Sie Long gehen und auf das kurzfristige Hoch, wenn Sie Short gehen.
Wann steige ich bei der Stochastic Oscillator Strategie aus einem Trade aus ?
Eine Faustregel bei dieser Strategie ist, den Take-Profit beim 1 - 1.5fachen des Stop-Loss zu setzen.
Sollte ein neues Signal generiert werden, bevor der Stop-Loss oder Take Profit erreicht sind, schließen Sie die Position
Beispiel:

Wie Sie an dem Beispiel oben sehen können, wurden 4 Handelssignale generiert. Die Stop-Loss Marken sind mit orangenen Linien markiert. Das 1. Signal ist ein Kaufsignal mit engem Stop-Loss. Dieser Trade hätte im Gewinn geschlossen werden können. Das 2. Signal ist ein Verkaufssignal, welches in den Stop-Loss gelaufen wäre. Da der Stop-Loss aber sehr eng gesetzt war, wäre der Verlust hier nicht dramatisch gewesen. Das 3. Signal war ein Kaufsignal. Dieser Trade hätte im Gewinn geschlossen werden können. Das 4. Signal war wieder ein Verkaufssignal, welches im Gewinn hätte geschlossen werden
können.
Idealerweise wechseln sich Kauf- und Verkaufssignale immer ab. Da es aber auch vorkommt, dass falsche Signale generiert werden (Kaufsignale in der oberen Hälfte und Verkaufssignale in der unteren Hälfte des Indikators), ist dies nicht immer so.
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Über Paul Steward
Paul Steward ist seit über 20 Jahren im Börsen- und Finanzbereich aktiv und gilt als erfahrener Spezialist für Online-Broker, CFD-Trading und Finanzmärkte. Nach einem abgeschlossenen wirtschaftswissenschaftlichen Studium und mehreren Jahren Berufserfahrung im Banking- und Investmentsektor widmet er sich heute als freiberuflicher Finanzredakteur ganz seiner Leidenschaft: der verständlichen, fundierten Aufbereitung komplexer Finanzthemen. Sein Schwerpunkt liegt auf der unabhängigen Analyse und Bewertung von Brokern, Handelsplattformen und Anlageprodukten. Mit seiner Arbeit möchte er besonders Einsteiger dabei unterstützen, seriöse Anbieter zu erkennen, typische Fehler zu vermeiden und sicherere Entscheidungen im aktiven Handel mit Forex, Aktien, CFDs und Kryptowährungen zu treffen. Ziel ist es, mehr Transparenz und Vertrauen in einem oft schwer durchschaubaren Markt zu schaffen.