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Was ist ein ECN / STP Broker ?

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Was sind ECN und STP Broker ?

ECN und STP Broker leiten die Aufträge der Kunden im Vergleich zu Market Makern nur an ihre Liquiditätsprovider weiter, ohne einen Dealing Desk zwischen zu schalten. ECN steht dabei für Electronic Communications Network. STP bedeutet in diesem Zusammenhang Straight through Processing, also das durchreichen der Order. Der Vorteil dieses Marktmodells besteht darin, dass der Broker die Kurse nicht selbst stellt und die Orders nur an die angeschlossenen Banken und Liquiditätsprovider weiterreicht.

Im Idealfall ist der Broker an möglichst viele Banken angeschlossen, welche untereinander um den besten Preis für die Order konkurrieren, wodurch für den Kunden geringere Gebühren entstehen. Zudem tritt der ECN/STP Broker hier nicht als direkte Gegenpartei auf und es entsteht somit auch kein Interessenkonflikt zwischen Broker und Kunde. Jedoch ist es möglich, dass auch STP Broker einen Teil ihrer Orders nach dem Market Maker Modell abwickeln und einen anderen Teil per STP Modell ausführen.

Inhalt:

  1. Vorteile von ECN/STP Brokern
  2. Nachteile von ECN STP Brokern
  3. ECN STP Broker vs Market Maker
  4. Beispiele für ECN/STP Broker

Vorteile von ECN/ STP Brokern

  • Broker stellt keine eigenen Kurse
  • Orders werden ohne Dealing Desk weitergeleitet
  • Vermeidung von Interessenkonflikten
  • Häufig geringere Spreads als Market-Maker
  • Für fortgeschrittene Trader meist besser geeignet

Nachteile von ECN/ STP Brokern

  • Spreads sind in aller Regel variabel
  • einige Broker verlangen zusätzlich zum Spread eine Ordergebühr

Unterschiede von ECN/STP Brokern und Market Makern

Im Gegensatz zu ECN oder STP Brokern stellen Market Maker ihren Kunden die Kurse selbst und wickeln diese über einen internen Dealing Desk ab. Damit bestimmt der Broker sowohl Angebot, als auch Nachfrage und macht so wie der Name schon sagt den Markt selbst.

Unterschiede von ECN-STP Brokern und Market Makern

Das Prinzip ist dabei leicht zu verstehen: Der Forex Broker führt die Kauf- und Verkaufsorders aller Kunden intern aus und sichert sich bei einem Übergewicht von beispielsweise Verkaufsorders am echten Markt ab. Jedoch kann der Broker auch auf eine Absicherung verzichten und auf eigenes Risiko halten. In diesem Falle wären die Gewinne des Kunden direkte Verluste des Brokers. Verliert der Kunde, gewinnt der Broker nicht nur den Spread, sondern die kompletten Verluste die der Kunde erlitten hat. Somit entsteht hier natürlich ein Interessenkonflikt, da der Broker in diesem Fall natürlich am meisten Gewinne macht, wenn der Kunde verliert.


Im Vergleich dazu verdienen ECN oder STP Broker nur am Spread, da diese die Orders der Kunden nur weiter leiten. Bei diesem Modell ist der Broker natürlich daran interessiert, dass der Kunde möglichst lange handelt und so weiterhin Gebühren generiert.

Einige Beispiele für ECN und STP Broker sind:
Eine Übersicht aller großen ECN/STP Broker finden Sie in unserem ECN/STP Broker Vergleich.


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