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flatex Mindesteinlage 2016 - Alle Infos

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Infos & Tipps zur Mindesteinlage bei flatex

flatex Ratgeber

Die Mindesteinlage ist eine Kondition, die zum Standard eines jeden Brokers gehört, der im Bereich Forex-Trading und CFD-Handel aktiv ist. Im Bereich des Aktienhandels ist die Mindesteinlage in aller Regel nicht von Bedeutung, denn dort sind es die wenigsten Broker, die eine solche Mindesteinzahlung auf das Konto des Kunden verlangen. Die Mindesteinlage zählt zwar sicherlich nicht zu den wichtigsten Konditionen und Leistungsmerkmalen, die in einem Forex Brokervergleich berücksichtigt werden sollten. Dennoch ist es so, dass vor allem Anfänger durchaus häufiger bewusst Broker wählen, die eine moderate Mindesteinlage veranschlagen. Da es sich bei flatex sowohl um einen Onlinebroker, als auch um einen Forex und CFD Broker handelt, erklären wir ihnen welche Mindesteinlagen auf welche Konten bei flatex zutreffen.

flatex Mindesteinlage

Nicht wenige Kunden eines Brokers möchten insbesondere im Anfängerbereich häufig einen nicht allzu hohen Betrag auf ihr Handelskonto einzahlen und schon gar nicht vom Broker vorgeschrieben bekommen, dass sie beispielsweise als Minimum 500 Euro oder mehr einzahlen müssen. Andere Trader, vor allem aus dem professionellen Bereich, interessiert die Mindesteinlage hingegen häufig relativ wenig. Bei diesen Kunden ist es allerdings so, dass diese ohnehin aufgrund ihrer umfangreichen Handelsaktivitäten und einem Kapital in größerem Umfang Summen im drei-, vier- oder sogar im fünfstelligen Bereich auf ihr Handelskonto einzahlen. Flatex verlangt an dieser Stelle keine Mindesteinlage für den Aktienhandel, durchaus aber für den Forex und CFD Handel.

Inhalt:

  1. Bedeutung Mindesteinlage
  2. Mindesteinlage Aktienhandel bei flatex
  3. Mindesteinlage Forex & CFD Handel
  4. Mindesthandelssumme
  5. Fazit

Wie wichtig ist die Mindesteinlage wirklich?

Die Bedeutung der Mindesteinlage wird insbesondere von den Tradern, die höhere Beträge kritisieren, meistens überschätzt. Zunächst einmal sollte ohnehin im Vordergrund stehen, ob man nach der Eröffnung des Handelskontos tatsächlich über den Broker handeln möchte oder nicht. Ist dies nicht der Fall, wird der Kunde auch nicht gezwungen, eine Einzahlung auf das Konto zu tätigen. Allerdings kann der Handel unter der Voraussetzung natürlich nicht erfolgen, denn das Handelskonto muss immer einen bestimmten Bestand aufweisen, falls ein Handelsauftrag erteilt werden soll. Wer sich hingegen für den Broker entscheidet, der wird anschließend ohnehin einen gewissen Kapitalbetrag auf sein Handelskonto einzahlen, um diesen als Basis für mögliche Handelsaufträge zu nehmen. Vor allem solche Broker, die eine Mindesteinzahlung im moderaten Bereich fordern, wie zum Beispiel 100 oder 200 Euro, verlangen deshalb nichts Außergewöhnliches. 50 bis 200 Euro sind nämlich ohnehin oft das Minimum, welches Sie als Sicherheitsleistung für eine offene Position benötigen.

Zum besseren Verständnis möchten wir an dieser Stelle noch etwas näher auf den Zusammenhang zwischen Hebel, Sicherheitsleistung (Margin) und der Mindesteinlage eingehen. Dass viele Trader überhaupt mit CFDs oder Devisenpaaren handeln können, ist auf den vom Broker zur Verfügung gestellten Hebel zurückzuführen. Der Hebel kann durchaus mit einem Kredit verglichen werden, denn immerhin verleiht der Broker Kapital an den Kunden, welches dieser wiederum zum Handel nutzen kann. In einem engen Verhältnis zueinander steht einerseits der Hebel und zum anderen das geforderte minimale Margin.

Lässt der Broker seinen Kunden beispielsweise mit einem Hebel von 200:1 handeln, so fordert er gleichzeitig ein minimales Margin von 0,5 Prozent. Konkret heißt das, dass der Kunde mindestens 0,5 Prozent des gesamten Handelsgegenwertes, also das Volumen inklusive Hebel, auf seinem Handelskonto zur Verfügung halten muss. Dieses geforderte minimale Margin ist in der Praxis häufig sogar höher als eine Mindesteinzahlung, die der Broker von seinen Kunden fordert. Daher muss der Trader ohnehin oftmals eine höhere Einzahlung als die geforderte Mindesteinzahlung vornehmen, sodass die Mindesteinlage in diesen Fällen praktisch nicht von Bedeutung ist.

Diese etwas theoretische Konstruktion und den Zusammenhang zwischen Margin, Mindesteinzahlung und Hebel möchten wir anhand des folgenden Situation veranschaulichen.

Beispiel:

Handelsvolumen: 50.000 US-Dollar
Hebel: 300:1
minimales Margin: 0,33 Prozent
Einzahlung: mindestens 166,67 Euro

In diesem Beispiel wird deutlich, dass zum einen Margin und Hebel zusammenhängen, zum anderen aber auch die Höhe der tatsächlich vom Trader vorzunehmenden Einzahlung vom Handelsvolumen sowie von der geforderten Margin abhängig ist. Die von einem Broker eventuell geforderte Mindesteinlage tritt dabei in den Hintergrund, denn meistens muss der Kunde ohnehin eine höhere Einzahlung vornehmen, als es die Mindesteinlage offiziell vorgibt. In diesem Beispiel müssten also mindestens 166,67 Euro auf dem Konto haben, um eine Position eröffnen zu können. Da Sie aber noch einen Puffer brauchen, falls sich die Position erst einmal gegen Sie entwickelt, benötigen Sie tatsächlich noch mehr Kapital auf dem Konto um tatsächlich richtig handeln zu können.

Sie sehen also, nur weil ein Broker auf die Mindesteinlage verzichtet bedeutet dies nicht, dass Sie dort auch nur mit ein paar Euro traden können. Vielmehr ist hier der angebotene Hebel in Verbindung mit dem möglichen Handelsvolumen entscheidend.

Keine Mindesteinlage für Aktien bei flatex

flatex ist ein Broker, der auf die Mindesteinlage verzichtet. Kunden können sich demnach voll auf ihre Einzahlungen konzentrieren, die sie aufgrund der bereits angesprochenen Faktoren ohnehin tätigen müssen, wenn sie aktiv handeln möchten. Eine Mindesteinlage ist bei flatex nicht zu beachten, was sowohl für den Handel mit Aktien und anderen Wertpapieren als auch für den Devisenhandel gilt. Lediglich dann, wenn Sie mit CFDs traden möchten, verlangt flatex eine Mindesteinlage.

Mindesteinlage für CFD Trading

Obwohl flatex beim Handel von Aktien auf eine Mindesteinlage verzichtet, verlangt der Broker meim MetaTrader 4 Konto und dem Handel von CFDs aktuell eine Mindesteinlage von 1000 Euro. Diese Summe müssen Trader mindestens auf ihrem Konto einzahlen, um bei flatex mit CFDs handeln zu können.

Sonstige Kontifionen für CFD Trading bei flatex:

Konditionen CFD Trading flatex

Mindesteinlage nicht mit Mindesthandelssumme verwechseln

Ein wichtiger Unterschied besteht zwischen der Mindesteinlage und der sogenannten Mindesthandelssumme. Da diese zwei Größen vom Namen her ähnlich klingen, werden sie mitunter von manchen Tradern, insbesondere natürlich von unerfahrenen Händlern, verwechselt. Während die Mindesteinlage etwas darüber aussagt, welchen Betrag der Kunde auf sein Handelskonto einzahlen muss, geht es bei der Mindesthandelssumme darum, mit welchem Volumen Devisen mindestens gehandelt werden müssen. Die Mindesthandelssumme, die oftmals auch als Mindesttransaktionssumme bezeichnet wird, ist erheblich höher als die geforderte Mindesteinzahlung, denn sie beinhaltet auch das vom Broker zur Verfügung gestellte Kapital. In der Praxis beläuft sich die Mindesttransaktionssumme meistens auf 10.000 oder sogar 100.000 Währungseinheiten.

Fazit zur Mindesteinzahlung

Wie Sie unserem Ratgeber entnehmen konnten fällt flatex in die Gruppe jener Broker, die beim Handel mit Devisen auf eine Mindesteinzahlung verzichten. Lediglich beim Handel von CFDs verlangt der Broker aktuell eine Mindesteinlage von 1.000 Euro. Viele Kunden dürfen dies als Vorteil betrachten, denn dadurch können Sie sich auf die eigentliche Einzahlung konzentrieren, die sie unabhängig von eventuellen Vorgaben durchführen möchten. Beachten sollten Sie aber in jedem Fall das Verhältnis von Hebel zu den angebotenen Handelsgrößen, wie wir ihnen in unserem Beispiel bei flatex erklärt haben. Denn dieses Verhältnis bestimmt letztendlich wie viel Geld Sie tatsächlich auf dem Konto benötigen, um mit dem Handel beginnen zu können.