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flatex Kosten - Spreads & Gebühren 2016

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Kostenübersicht bei flatex: Order-Flatrate & CFD Spreads

Flatex Ratgeber

Ein wichtiges Thema sind für nahezu alle Trader die Kosten, die im Zusammenhang mit dem Handel von Devisen, Wertpapieren und CFDs stehen. Deshalb gehen wir in unserem Ratgeber zum Broker flatex nicht nur auf die Gebühren ein, die bei diesem Anbieter anfallen. Vielmehr möchten wir Sie auch noch etwas allgemeiner über die Kosten informieren, die Sie beim Handel mit Devisenpaaren, Derivaten, CFDs oder Wertpapieren einkalkulieren sollten.

Inhalt:

  1. Kosten beim Trading
  2. Kosten Wertpapierhandel
  3. Kosten Forex & CFD Handel
  4. Fazit

Welche Kosten können bei einem Broker anfallen?

Abhängig davon, ob Sie mit Devisenpaaren, CFDs, Wertpapieren oder Derivaten handeln möchten, kann es zu unterschiedlichen Kosten kommen. Da es mittlerweile sehr viele Broker am Markt gibt, haben die Kosten in der Vergangenheit ebenfalls an Vielfalt gewonnen. Dazu sollten Sie wissen, dass es inzwischen vier unterschiedliche Brokerarten gibt, die danach in Gruppen eingeteilt werden können, welche Finanzprodukte der Kunde handeln kann. Derzeit finden wir die folgenden vier Brokerarten am Markt vor:

Bei Forex- und CFD-Brokern ist es häufig so, dass diese sowohl den Handel mit CFDs als auch Devisenpaaren anbieten. Mit der Bezeichnung Aktien- bzw. Wertpapierbroker sind sämtliche Online-Broker genannt, die sich auf den Handel mit Wertpapieren konzentrieren, zusätzlich aber meistens auch den Handel mit Derivaten wie Optionen und Futures ermöglichen. Die letzte Gruppe der sogenannten Allround-Broker bietet sowohl den Handel mit Devisen und CFDs als auch mit Wertpapieren und Derivaten an. In diese Gruppe gehört auch der Broker flatex, denn Kunden können hier beispielsweise Aktien und Anleihen, Devisen, Fonds, CFDs und auch Derivate handeln.

Kosten bei flatex

Bei Forex- und CFD-Brokern besteht der Hauptkostenfaktor normalerweise darin, dass Sie als Kunde beim Handel mit Devisen und CFDs einen Spread zahlen. Diese Differenz zwischen An- und Verkaufskurs wird nicht in Prozent, sondern normalerweise in Pips definiert. Daher handelt es sich für viele Trader um eine nicht ganz leicht verständliche Gebührenart, denn in aller Regel bevorzugen vor allem Anfänger die Angabe der Kosten in Prozent oder Euro. Auch der Online und CFD Broker flatex bildet hier keine Ausnahme. Wer hingegen nicht mit Devisenpaaren oder CFDs, sondern beispielsweise mit Aktien handeln möchte, auf den kommen ganz andere Kostenarten zu. In diesem Fall sind es nämlich vor allem die Ordergebühren, die im Zusammenhang mit dem Erteilen eines Kauf- oder Verkaufauftrages anfallen. Welche Kosten für den Aktienhandel bei flatex auf Sie zukommen, erklären wir ihnen gleich.

Neben den genannten Kosten kann es je nach Art des Handels und abhängig vom Broker noch weitere Kosten geben, die auf Anleger und Trader zukommen könnten. An dieser Stelle können wir nicht sämtliche Kostenvarianten aufführen, möchten aber zumindest die am häufigsten auftretenden Gebührenfaktoren auflisten:

  • Spread
  • Kommissionen
  • Ordergebühren
  • Börsenplatzentgelte
  • Depotgebühren
  • Finanzierungskosten
  • Gebühren bei Ein- und Auszahlungen
  • Inaktivitätsgebühr

Diese Aufwendungen für den Trader und weitere Kosten können in der Summe natürlich dazu führen, dass sich die Gewinne, die Sie durch den Handel mit den entsprechenden Finanzprodukten erzielen, verringern. Daher ist es sinnvoll, dass Sie die Broker in dieser Kategorie (Kosten) möglichst detailliert miteinander vergleichen. Dies kann entweder mit einem tabellarischen Vergleich geschehen oder Sie schauen sich die vielen Informationen an, die Sie unseren Reviews zu den Brokern entnehmen können.

Die Kosten beim Wertpapierhandel über flatex

Nachdem wir Sie zuvor mit zahlreichen Informationen zum Thema Kosten versorgt haben, möchten wir jetzt natürlich näher auf die Kostenfaktoren eingehen, die Sie beim Broker flatex erwarten. Dabei ist es sinnvoll zu unterscheiden, welche Art von Finanzprodukten Sie bei flatex handeln möchten. Da es sich in erster Linie um einen Online-Broker in Form eines Wertpapierbrokers handelt, möchten wir mit den Kosten beginnen, die beim Handel mit Wertpapieren und Derivaten über den Broker flatex anfallen.

Unter anderem ist der Online-Broker flatex durch seine sogenannte Order-Flatrate bekannt geworden. Zur damaligen Zeit, als der Anbieter erstmals mit dieser Gebührenart am Markt auftrat, handelt es sich die dabei noch um ein Alleinstellungsmerkmal. Die Order-Flatrate beinhaltet nämlich Orderkosten zum Festpreis. Bis dato gab es am Markt im Prinzip nur ein Gebührenmodell, nämlich die Abrechnung der Kosten auf einer prozentualen Basis, die sich auf den jeweiligen Handelswert bezog. Wer also beispielsweise Aktien im Gegenwert von 5.000 Euro erworben hatte, der musste bei einer prozentualen Gebühr von 0,8 Prozent mit Kosten in Höhe von 40 Euro rechnen.

Orderflatrate bei flatex

Für nicht wenige Trader und Anleger war dieses Modell deshalb wenig vorteilhaft, weil natürlich für jede Position genau kalkuliert werden musste, mit welchen prozentualen Gebühren zu rechnen ist. Durch die Einführung der Order-Flatrate fällt diese Rechnung weg, denn bei diesem Modell zahlen Kunden immer einen Festpreis, unabhängig davon, welcher Gegenwert gehandelt wird. Noch heute greift der Broker flatex im Bereich des Handels mit Wertpapieren und Derivaten auf dieses Kostenmodell zurück und bietet seinen Kunden eine Order-Flatrate schon ab 5,90 Euro an.

Hier ein Auszug aus den Gebühren bei flatex:

flatex Kosten Übersicht

Beim Handel mit Wertpapieren und Derivaten sollten Sie bezüglich der Kosten differenzieren, ob Sie gerne an der Börse oder außerbörslich im Direkthandel aktiv sein möchten. Beginnen möchten wir aber mit den niedrigsten Gebühren, die sich auf null Euro belaufen. Nein, wir haben uns diesbezüglich nicht verschrieben, sondern der Broker flatex ermöglicht seinen Kunden tatsächlich für zahlreiche ausgewählte Zertifikate, Optionsscheine und Fonds kostenlose Transaktionen. Die einzige Voraussetzung besteht darin, dass diese Finanzprodukte von einem der sieben Premium-Partner des Brokers emittiert wurden. In diesem Fall können Kunden die Zertifikate, Optionsscheine und Fonds zum Nulltarif handeln. Fernab dieser Premium-Partner fallen jedoch normale Ordergebühren an, die sich danach unterscheiden, ob im Inland oder Ausland sowie außerbörslich oder börslich gehandelt wird.

Mit welchen Gebühren Sie in diesem Fall rechnen müssen, möchten wir in der folgenden Übersicht aufführen:

flatex Börsengebühren

  • außerbörslicher Direkthandel: 5,90 Euro
  • börslicher Handel in Deutschland und über XETRA: 5,00 Euro plus Börsengebühren
  • Handel in den USA und Kanada: 7,90 Euro plus Börsengebühren
  • Handel an europäischen Börsen (außer Deutschland): 24,90 Euro

Im günstigsten Fall können Sie über den Broker flatex also bereits beim Direkthandel zu einem Festpreis von lediglich 5,90 Euro handeln. Der börsliche Handel ist mit fünf Euro als Order-Flatrate zwar augenscheinlich noch etwas günstiger, jedoch kommen in dem Fall noch die Börsengebühren hinzu. Diese führen nicht selten dazu, dass letztendlich etwas mehr als 5,90 Euro an Gesamtkosten zu tragen sind. Weitere Gebühren fallen beim Handel über den Broker flatex in diesem Bereich nicht an, denn es gibt weder eine Depotgebühr noch eine etwaige Inaktivitätsgebühr. Lediglich die in unserem anderen Ratgeber angesprochenen möglichen Kosten bei einer Auszahlung von 2,50 Euro sind an dieser Stelle noch zu erwähnen.

Kosten beim Handel von Devisen und CFDs

Wie bereits angesprochen, können Sie über den Broker flatex nicht nur Wertpapiere und Derivate, sondern seit geraumer Zeit ebenso Forex und CFDs handeln. Natürlich können auch in diesem Handelssegment Kosten entstehen.

Flatex Forex Spreads

Bei flatex fallen für den Forex Handel jedoch nur die üblichen Spreads an. Zusätzliche Ordergebühren gibt es nicht. Die Spreads bei flatex bewegen sich dabei mit beispielsweise 1 Pip im EUR/USD oder 2 Pips im DAX30 Index CFD im guten bis normalen Durchschnitt.

Auszug aus den Spreads bei flatex:

Spreads bei flatex

Die Gebühren beginnen in diesem Bereich beispielsweise beim Handel mit Währungspaaren ab einem Pip. Falls Sie Positionen über Nacht halten möchten, fallen zusätzlich zum Spread noch die Zinsen für die jeweiloge Position an. Die genauen Zinssätze der jeweiligen Produkte finden Sie hier: https://www.flatex.de/index.php?type=666. Dort finden Sie auch eine ausführliche Liste dazu, welche Spreads bei den Devisenpaaren und handelbaren CFDs veranschlagt werden.

Ansonsten gilt auch für den Handel von Forex und CFDs über den MetaTrader 4 bei flatex, dass keine Kommissionen oder Depotführungsgebühren fällig werden. Lediglich beim Handel von Futures und Aktien CFDs fällt eine Kommission an.

Konditionen Forex und CFD Handel bei flatex:

Konditionen Forex und CFD Handel bei flatex

Fazit zu den Kosten

Da es sich beim Broker flatex um einen sogenannten Allround-Broker handelt, gibt es diverse Kostenfaktoren zu beachten. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn Sie sowohl mit Wertpapieren als auch mit CFDs und Devisen handeln möchten. Allerdings bewegen sich die Kosten in jedem Bereich unserer Ansicht nach auf einem moderaten Level. Die Spreads für den CFD und Forex Handel sind zwar nicht rekordverdächtig, aber auch nicht wirklich teuer. Besonders erwähnenswert ist natürlich die Order-Flatrate, die es beim Handel mit Wertpapieren und Derivaten möglich macht, dass Kunden sowohl Käufe als auch Verkäufe zum Festpreis durchführen können. Positiv ist zudem, dass die Produkte einiger Premium-Partner wie beispielsweise der deutschen Bank sogar zum Nulltarif gehandelt werden können.