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Admiral Markets Kosten - Spreads & Gebühren 2016

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Admiral Markets Kosten & Spreads im Überblick

Admiral Markets Ratgeber
Kosten und Gebühren sind für die meisten Trader ein wichtiges Thema, insbesondere dann, wenn die zahlreichen Broker in einem Vergleich miteinander stehen. Wer sich für den Handel mit Devisen oder CFDs entscheidet, der akzeptiert damit einige Kostenfaktoren, die allerdings nicht immer bei jedem Trade anfallen. Dennoch ist es wichtig, zunächst einmal alle möglichen Gebührenarten und Kosten zu kennen, die selbstverständlich in der Summe den Nettogewinn verringern. In diesem Ratgeber möchten wir Ihnen die wichtigsten Gebührenarten nennen und natürlich explizit auf die Kosten eingehen, die beim Broker Admiral Markets anfallen können.

Inhalt:

  1. Spread, Finanzierungskosten & Ein-Auszahlungsgebühren
  2. Kosten bei Admiral Markets
  3. ECN Handel ab 0 Pips
  4. Fazit

Spread, Finanzierungskosten und Gebühren für Ein- sowie Auszahlungen

Wenn Sie sich einmal die zahlreichen Forex- und CFD-Broker anschauen und untersuchen, welche Kosten es gibt, werden Ihnen sicherlich vor allem drei Gebührenarten auffallen. Häufig sind es die folgenden Kostenfaktoren, die auf Sie als Trader zukommen werden:

  • Spread bzw. Kommissionen
  • Finanzierungskosten
  • Gebühren bei Ein- und Auszahlungen
  • Inaktivitätsgebühren

Den größten Anteil an den Gesamtkosten, die beim Handel mit Devisen und CFDs anfallen, hat definitiv der Spread. Diese Differenz ergibt sich, wenn Sie sich den An- und Verkaufskurs für jedes Währungspaar oder auch für zahlreiche CFDs betrachten. Der Forex Broker wird Ihnen nämlich meistens etwas weniger Geld in Euro auszahlen, als er zuvor erhalten hat, wenn Sie ein Währungspaar oder auch CFDs handeln möchten. Auch Admiral Markets macht hier natürlich keine Ausnahme. Diese Differenz ist allerdings nicht allzu hoch und bewegt sich im Prozentbereich sogar oftmals nur in der zweiten Nachkommastelle.

Angegeben wird der Spread allerdings normalerweise in Pips und nicht in Prozent, was natürlich nichts an der Verhältnismäßigkeit ändert. Wichtig zu wissen ist, dass die Spreads meistens umso höher werden, desto exotischer das gehandelte Währungspaar ist. Bei Standardwährungspaaren, wie zum Beispiel Euro und Schweizer Franken, veranschlagen viele Broker hingegen häufig Spreads von nur ein oder zwei Pips.

Auszug aus den Forex Spreads bei Admiral Markets:

Admiral Markets Forex Spreads

Hier sehen Sie einen Auszug aus den Live Spreads auf die beliebtesten Währungen bei Admiral Markets. So ist der EUR/USD bereits zu einem Spread von 1.1 Pips bzw. der GBP/USD zu 2.2 Pips Spread im MT4 handelbar.

Auszug aus den Spreads für Index-CFDs bei Admiral Markets:

Admiral Markets Index CFD Spreads
Auch bei Index CFDs bewegen sich die Spreads mit beispielsweise 1 Punkt im DAX30 in einem durchaus positiven Bereich. Noch besser ist allerdings der Spread im Dow Jones CFD, welcher während der Haupt-Handeszeiten mit nur 1 Punkt Spread gehandelt werden kann.

Finanzierungskosten sind ein weiterer Kostenfaktor, der bei nahezu jedem Forex- und CFD-Broker anfällt. Allerdings sind Sie als Trader nur dann von dieser Gebührenart betroffen, wenn Sie eine Position über Nacht halten. Zudem werden Finanzierungskosten normalerweise nur für Long-Positionen berechnet, also für Fremdwährungsbestände. Die dritte Kostenart können Sie in den meisten Fällen vermeiden. Es handelt sich dabei nämlich um Gebühren, die manche Broker bei einigen Ein- und Auszahlungsmethoden berechnen. Meistens steht dann allerdings mindestens eine Zahlungsmethode zur Verfügung, bei der sowohl Einzahlungen als auch Auszahlungen kostenfrei sind.

Die Kosten beim Broker Admiral Markets im Detail

Nachdem wir Sie nun allgemein über Kostenfaktoren informiert haben, die beim Handel mit Devisen und CFDs auftreten können, geht es uns nun konkret um die Kosten, die beim Broker Admiral Markets anfallen. Als MetaTrader Broker bietet Admiral Markets seinen Kunden natürlich den Handel über den bei Tradern beliebten MT4 an. Das MetaTrader 4 Admiral.Markets Trading-Konto kann von den Tradern dabei kostenlos genutzt werden. Es gibt demzufolge keine Konto- oder Depotgebühren, wie es beispielsweise bei vielen Wertpapierbrokern der Fall ist. Lediglich beim Handel von Aktien-CFDs werden Kommissionen berechnet. Diese können Sie mit den Orderkosten beim Wertpapierhandel vergleichen. Im Detail sind es 0,10 US-Dollar bzw. 0,10 Euro, die für Aktien-CFDs berechnet werden. Bei den weiteren zwei Kontovarianten, nämlich dem MetaTrader 4 Admiral.Prime Tradingkonto sowie dem MetaTrader 5 Trading-Konto fallen allerdings immer Orderkosten an. So berechnet der Broker beim Admiral.Prime beim Trading-Konto eine Gebühr von drei Euro je gehandeltem Lot und beim MetaTrader 5 Trading-Konto werden 0,003 Prozent des Handelsvolumens belastet.

ECN-Handel ab 0 Pips

Admiral PrimeDer ECN Broker Admiral Markets gehört zu den Anbietern, die unter anderem ein sogenanntes ECN-Konto für den Devisenhandel zur Verfügung stellen. In diesem Fall können Trader bereits zu Interbankenspreads ab null Pips handeln, sodass in diesem Bereich keine Gebühren anfallen. Ferner zeichnet sich dieses Admiral.Prime Konto durch eine ECN-Orderausführung ohne Requotes aus. Die Mindesteinlage beträgt 1.000 Euro und über dieses Konto können sowohl Devisen als auch Gold- sowie Silber-CFDs gehandelt werden. Wem das Admiral.Markets Basiskonto ausreicht, was insbesondere auf Neulinge zutreffen dürfte, der handelt zu marktengen Forex-Spreads ohne Kommissionen.

Admiral Prime Spreads
Die Spreads sind beim Broker variabel und beginnen in aller Regel ab 0,8 Pips. Dieses Basiskonto kann bereits ab einer Mindesteinzahlung von 200 Euro genutzt werden und auch hier profitiert der Trader von einer Orderausführung ohne Requotes. Über das Admiral.Markets Basiskonto können derzeit 31 Währungen, sieben Rohstoff-CFDs und 17 Index-CFDs gehandelt werden. Diese Auswahl ist zwar nicht allzu groß, dürfte den weitaus meisten Tradern allerdings ausreichen. Der maximale Hebel beträgt bei diesem Konto 1:500, während er beim Admiral-Prime Konto mit 1:200 deutlich geringer ist.

Finanzierungskosten stellt der Broker Admiral Markets ebenfalls in Rechnung, falls Devisenpositionen über Nacht gehalten werden. Dabei bewegt sich der Zinssatz, der für die entsprechenden Positionen als Grundlage genutzt wird, im vollkommen üblichen Rahmen. Die Finanzierungskosten können Sie vermeiden, indem Sie darauf achten, eine Position nicht länger als einen Tag zu halten. Mitunter ist dies allerdings aus strategischer Sicht nicht sinnvoll, weil so eventuell Verluste entstehen. Da die Finanzierungskosten allerdings selbstverständlich aufs Jahr bezogen werden, stellen sie ohnehin nur einen relativ geringen Kostenfaktor dar, falls Sie die Position nur mehrere Tage oder auch wenige Wochen halten.

Fazit zu den Kosten beim Broker Admiral Markets

Das Gesamtfazit zu den Kosten, die beim Handel über den Broker Admiral Markets anfallen, fällt positiv aus. Es sind die üblichen Kostenfaktoren, insbesondere Spreads, Kommissionen und Finanzierungskosten, die Sie auch bei anderen Broker vorfinden. Über das Admiral.Prime Konto können Sie sogar ab 0 Pips Spreads und damit theoretisch kostenlos handeln. Aber auch die Spreads auf dem normalen Konto sind mit etwas über 1 Pip beispielsweise im EUR/USD oder 1 Punkt im DAX30 CFD durchaus in Ordnung. Positiv hervorstechen kann hier der Spread auf den DowJones welcher bei Admiral Markets während der Haupt Handelszeiten bereits ab einem Spread von 1 Punkt gehandelt werden kann. Zuden stehen vier Einzahlungsmethoden zur Verfügung, die keine Kosten verursachen. Lediglich ab der dritten Auszahlung im Monat müssen Sie mit Gebühren rechnen, da nur eine Auszahlungsmethode verfügbar ist und diese eben nur bei den ersten zwei Auszahlungen im Monat kostenfrei ist.