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Trading212 Kosten - Spreads & Gebühren 2016

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Spreads und Gebühren bei Trading212

Trading212 Ratgeber

Naturgemäß interessieren sich die weitaus meisten Trader, die zunächst einen Vergleich zwischen den Brokern durchführen, für die anfallenden Kosten. Der Kostenfaktor spielt definitiv neben den Leistungen, die der Broker anbieten kann, eine wesentliche Rolle. Allerdings sollten Sie die beim Handel mit Währungen oder CFDs anfallenden Gebühren auch nicht überbewerten, denn insbesondere unter Berücksichtigung der Hebel und der damit verbundenen Chancen auf verhältnismäßig hohe Gewinne fallen diese Kosten bei einigen Trading Strategien eventuell garnicht  so stark ins Gewicht. Welche Kosten und Spreads bei Trading212 anfallen, möchten wir in diesem Ratgeber für Sie klären.

Inhalt:

  1. Kosten beim Forex Trading
  2. Trading212 Spreads
  3. Finanzierungskosten bei Trading212
  4. Kosten für CFD Trading
  5. Kosten für Ein/Auszahlungen
  6. Fazit

Welche Kosten sind typisch für den Handel mit CFDs und Devisenpaaren?

Nimmt man den von vielen Brokern veranschlagten Spread als Beispiel, so würde beispielsweise bei einem Volumen von 100.000 Dollar für gewöhnlich in Form des Spreads eine indirekte Gebühr von beispielsweise lediglich 20 Euro entstehen. Wer mit der Transaktion jedoch - bezogen auf sein eigenes eingesetztes Kapital - beispielsweise einen Gewinn von mehreren Hundert Euro erzielt, für den fallen derartige Kosten kaum noch ins Gewicht. Dennoch ist es natürlich sinnvoll und wichtig, die Forex Broker hinsichtlich ihrer veranschlagten Kosten und der Gebührenarten zu vergleichen.

Trading212 Kosten und Spreads

Daher möchten im folgenden Ratgeber auch auf den Broker Trading212 eingehen, bei dem beispielsweise der Handel mit Währungen weder mit Gebühren noch Provisionen verbunden ist, sondern stattdessen berechnet der Broker die typischen Spreads.

Es gibt durchaus einige Kostenarten, die sehr typisch sind, falls Sie sich für den Handel mit CFDs oder Devisen entschieden haben. An erster Stelle ist der Spread zu nennen, der als Differenz zwischen An- und Verkaufskurs vom Broker veranschlagt wird. Bei den Hauptwährungspaaren, beispielsweise beim Währungspaar US-Dollar und Euro, sind Spreads zwischen ein bis drei Pips üblich. Bezogen auf ein Transaktionsvolumen von beispielsweise 100.000 Euro würde dies bedeuten, dass durch den Spread eine indirekte Gebühr in Höhe von 10 bis 30 Euro entsteht. Bei exotischeren Währungspaaren sind die Spreads naturgemäß teilweise deutlich höher, aber auch dann halten sie sich insgesamt im Rahmen, was die Gebührenbelastung angeht. DIes trifft auch auf Trading212 zu.

Manche CFD Broker veranschlagten neben den Spreads auch Kommissionen oder haben sich dafür entschieden, die Kommission als einzigen Kostenfaktor beim Handel gelten zu lassen. Bei den Kommissionen handelt es sich in aller Regel um eine indirekte Gebühr, deren Höhe auf prozentualer Basis vom Handelsvolumen berechnet wird. Allerdings bewegen sich die Kosten auch hier meistens im niedrigen zweistelligen Bereich, sodass sie für die meisten Trader ebenfalls keine tatsächlich nennenswerte Belastung darstellen.

Den dritten Kostenfaktor, den Sie beim Handel mit Devisen und CFDs üblicherweise finden werden, sind die Finanzierungskosten. Es handelt sich dabei um Zinskosten, die der Broker Ihnen vor allem dann in Rechnung stellt, wenn Sie einen Long-Position über Nacht halten. Handelt es sich hingegen um eine sogenannte Short-Position, weil Sie zuvor einen Leerverkauf einer bestimmten Währung getätigt haben, erhalten Sie natürlich dementsprechend Zinsen gutgeschrieben.

Zu den weiteren Kostenfaktoren, die ebenfalls in Verbindung mit dem Handel von Devisen und CFDs beachtenswert sind, gehören aus unserer Sicht vor allem Gebühren, die bei bestimmten Zahlungsmethoden anfallen, die Sie beim jeweiligen Broker nutzen. Auch eine sogenannte Inaktivitätsgebühr, die eine besondere Form der Depotkontogebühr darstellt, wird von manchen Broker veranschlagt. In diesem Fall müssen Sie dann beispielsweise monatliche Gebühren für Ihr Handelskonto zahlen, falls Sie bereits über einen längeren Zeitraum hinweg nicht mehr gehandelt haben.

Der Spread als Hauptkostenfaktor beim Broker Trading212

Der Broker Trading212 hat sich beim Handel mit Devisen und CFDs dafür entschieden, weder Gebühren noch Kommissionen zu veranschlagen, sondern stattdessen ist es ausschließlich der Spread, der hier als Kostenfaktor für den Trader zu nennen ist. Es gibt bei diesem Broker insgesamt zwei Spread-Typen, nämlich zum einen die sogenannten Floating (variablen Spreads) und zum anderen arbeitet der Broker auch mit fixen Spreads. Wie es bei nahezu allen Forex-Brokern der Fall ist, so richtet sich die Höhe des Spreads auch beim Broker Trading212 danach, welches Währungspaar gehandelt wird. Daher möchten wir Ihnen im Folgenden einige Beispiele nennen, welche Spreads bei einigen Währungspaaren am 22. September 2016 veranschlagt wurden:

Instrument Spread Typ Spread Margin
Spreads bei Trading212
DAX30 Fixiert 2 Punkte 1%
SP500 Fixiert 2 Punkte 1%
Gold Fixiert 0.5 Pips 0.5%
EUR/USD Floating ab 0.9 Pips 1%
GBP/USD Floating ab 1.5 Pips 1%
EUR/JPY Floating ab 2.5 Pips 1%

Weitere Spreads bei Trading212 sind aktuell:

  • Euro / Schweizer Franken: 2,5 Pips
  • Euro / US-Dollar: 0,9 Pips
  • Euro / schwedische Kronen: 29 Pips
  • britisches Pfund / kanadischer Dollar: 8,9 Pips
  • Schweizer Franken / norwegische Kronen: 48 Pips

Eine komplette Liste der Spreads für alle Trading Instrumente bei Trading212 finden Sie hier.An diesem Beispiel sehen Sie, welche enormen Unterschiede es zwischen den einzelnen Währungspaaren geben kann, was die Höhe der vom Broker veranschlagten Spreads angeht. Da teilweise mit Floatings gearbeitet wird, ist es wichtig, dass Sie auch danach schauen, zu welchen Handelszeiten die Spreads vielleicht für gewöhnlich etwas höher oder etwas niedriger ausfallen.

Finanzierungskosten beim Broker Trading212

Selbstverständlich berechnet der Broker Trading212 neben den Spreads auch Finanzierungskosten, falls Sie eine Position bis zum nächsten Handelstag nicht schließen. Bei offenen Positionen ist es so, dass auf einer täglichen Basis mit einem klassischen Zins-Swap gearbeitet wird. Die Basis für die Berechnung stellt der EONIA dar, also der Tagesgeldzinssatz, der dann zum Tragen kommt, wenn sich Banken untereinander Geld leihen.

Hier ein Auszug aus den Finanzierungskosten für Währungen bei Trading212:

Trading 212 Finanzierungskosten & Spreads

Kosten beim Handel mit CFDs

Auch beim Handel mit CFDs fallen geringe Kosten an, die sich vor allem danach richten, um welche Art von CFD es sich handelt. Möchten Sie beispielsweise mit Index-CFDs handeln, so verlangt der Broker in diesem Fall keine Provisionen. Etwas anders sieht es aus, falls Sie sich für den Handel mit Aktien-CFDs entscheiden. In diesem Fall richten sich die Provisionen vor allem danach, in welcher Währung die Aktien notiert werden und reichen von zwei (Euro) bis hin zu 150 (Rubel).

Kosten bei Ein- und Auszahlungen

Bei Auszahlungen, die vom Handelskonto vorgenommen werden, fallen nur bei der Zahlungsmethode Banküberweisung Kosten an. Diese werden allerdings nicht vom Broker in Rechnung gestellt, sondern von dessen Bank, sodass eine Auszahlung per Banküberweisung fünf Euro kostet. Bei Einzahlungen ist die Höhe der Gebühr zum einen von der gewählten Zahlungsmethode und zum anderen von der Währung abhängig, in welcher die Einzahlung stattfindet. Hier müssen Sie allerdings mit nicht unerheblichen Gebühren zwischen 0,7 und 3,5 Prozent rechnen. Weitere Informationen zu Einzahlungen und Auszahlungen bei Trading212 finden Sie in einem weiteren unserer Ratgeber.

Die Kosten beim Broker Trading212: eine Zusammenfassung

Insgesamt betrachtet gehört der Broker Trading212 hinsichtlich der veranschlagten Gebühren und Kosten sicherlich nicht zu den günstigsten Anbietern, aber es gibt auch keinen nennenswerten negativen Ausreißer, was besonders hohe Kosten für den Trader betreffen würde. Bei den Spreads können Kunden insbesondere bei den Standardwährungen schon zu geringen Kosten handeln, zumal der Broker teilweise auch mit variablen Spreads arbeitet. Beim Handel mit CFDs gibt es ebenfalls keine auffallend hohen Kosten und auch die Finanzierungskosten bewegen sich im vollkommen normalen Bereich. Etwas anders stellt sich die Situation bei den Zahlungsmethoden dar, denn je nach gewählter Zahlungsart und Kontowährung können dann bis zu 3,5 Prozent Gebühren vom jeweils transferierten Gegenwert anfallen, was wir doch für einen relativ hohen und aus unserer Sicht zum Teil auch unnötigen Kostenfaktor für den Trader halten. Immerhin gibt es nicht wenige Broker, die zumindest eine Einzahlungsmethode vollkommen kostenfrei zur Verfügung stellen.