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SBroker (Sparkasse) Erfahrungen und Test

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1.81 von 5 Punkten aus 85 Bewertungen von Tradern

Der SBroker ist als Sparkassen-Broker für die Sparkassen-Finanzgruppe tätig und gleichzeitig deren gemeinsamer Online-Broker. 1999 wurde das Unternehmen als Pulsiv AG gegründet und gehörte damals noch zur Privatbank HSBC Trinkaus. 2001 wurde der Broker dann von der Sparkassenorganisation übernommen und betreut seit dieser Zeit über 150.000 Kunden. Über den SBroker können Anleger an allen inländischen Börsen und zusätzlich an zahlreichen ausländischen Börsen ihre Aufträge erteilen. Ab einer bestimmten Mindestanzahl von Transaktionen oder einem durchschnittlichen Guthaben von 10.000 Euro auf dem Verrechnungskonto kann das Depot beim SBroker kostenlos geführt werden. Der Handel mit Wertpapieren beginnt bei einer Orderprovision von 4,99 Euro plus 0,25 Prozent vom Handelsvolumen.

Fazit aus Trader Bewertungen
Vorteil keine Depotgebühren bei Aktivität
Vorteil kostenloses Verrechnungskonto
Vorteil übersichtliche Plattform
Nachteil Depotgebühren bei Inaktivität
Nachteil Hohe Spreads bei CFDs
Mindesteinlage
keine
Scalping erlaubt Weitere Infos
Scalping nicht erlaubt
Regulierung Weitere Infos
BaFin
Einlagensicherung Weitere Infos
Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken Einlagen in Vollem Umfang abgesichert
Broker-Typ
Market Maker
Auszeichnungen
Spreads
DAX30 2 Punkte
Dow Jones 4 Punkte
EUR/USD 1.5 Pips
Besonderheiten
keine Angabe

SBroker (Sparkasse) Erfahrungen von Tradern

SBroker (Sparkasse) Erfahrungen von: SBroker Geschädigter

Verfasst am: 10.06.2021

SBroker macht folgendes bei der Darstellung des Gewinns im Kunden frontend; SBroker berechnet die bereits ausgezahlten Dividenden des laufenden Jahres mit rein, was bedeutet, dass, wenn man verkauft durchaus mit Verlust verkauft, da ein Gewinn ausgewiesen wird der nicht existiert, weil er die ausgezahlte Dividende berücksichtigt und nicht mehr nur den reinen Kaufkurs mit Gebühren. Es ist völlig unlogisch. SBroker kann nicht rechnen!

SBroker (Sparkasse) Erfahrungen von: C.Seeger

Verfasst am: 10.06.2021

Umständliche Kontoeröffnung. Arroganter und überheblicher Kundendienst. Auf die Nachfrage nach dem beworbenen und angepriesenem 300 € Orderguthaben, das in der Kontoansicht nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist, kam folgende Nachricht:

"Bitte befassen Sie sich mit den Aktionsbedingungen, bevor Sie uns mit unhaltbaren Vorwürfen konfrontieren"

Für mich sieht Kundenfreundlichkeit und Kundenservice anders aus. Kann diesen Broker niemanden empfehlen und werde mit Sicherheit nicht bei diesem Broker bleiben.

SBroker (Sparkasse) Erfahrungen von: Seeb

Verfasst am: 18.05.2021

Ein blankes Armutszeugnis! SBroker bestätigte mir schriftlich, dass man sich auf deren eigenen Angaben auf deren Internetseiten nicht verlassen kann, nachdem ich mich an die Schlichtungsstelle gewandt hatte, weil mir ein Gewinn angezeigt wurde der faktisch nicht existierte und ich mit operativem Verlust verkauft habe. Hier ein unveränderter Ausschnitt der Antwort von SBroker: "...Die Haftung des Sparkassen Brokers für sämtliche Angaben auf den Internetseiten ist grundsätzlich ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Der Sparkassen Broker übernimmt keinerlei Gewähr im Hinblick auf die Verwendbarkeit und Nutzbarkeit der dargestellten Informationen. Benutzer, die auf diese Internetseiten zugreifen, tun dies auf eigenes Risiko."

Und zu der immer wieder nicht ereichbaren Postbox kam kürzlich sogar ein Ausfall der Handelsplattformen hinzu!

Finger weg von SBroker!

SBroker (Sparkasse) Erfahrungen von: Gerrit

Verfasst am: 17.05.2021

Die negativen Erfahrungen meiner Vorredner kann ich leider nur bestätigen.
Heute, am 17. Mai 2021, war vom frühen Morgen an bis etwa 16:30 Uhr keinerlei Handel möglich, weil man wieder das System von S Broker kaputt war. Am Wochenende hatten die eine Wartung. Resultat? Es funktioniert gar nichts mehr.
Lediglich der Direkthandel, der aber in vielen Papieren illiquide ist und in dem man auch nicht alles handeln kann, wäre noch möglich gewesen. Das muß man sich mal vorstellen: ein Online-Broker, bei dem man fast einen ganzen Tag an keinem Börsenplatz mehr handeln kann. Da weiß man, was passiert, wenn es mal eine stärke Marktbewegung gibt. Dann geht bei S Broker gar nichts mehr, deren Steinzeitsystem ist dann wahrscheinlich für Tage offline. Und telefonisch ist bei S Broker schon seit Monaten niemand zu erreichen.
Ich werde mein Depot zu maxblue übertragen. Mit dem dortigen Service habe ich bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Am Wochenende erreicht man fast sofort einen Berater. In der Woche habe ich noch nie länger als zwei Minuten warten müssen.

SBroker (Sparkasse) Erfahrungen von: Werner Brandl

Verfasst am: 14.05.2021

Meine Frau hat eben auch ihre Erfahrung mit s-broker zum Besten gegeben.

Ich hatte sie bereits letztes Jahr gewarnt, sie wollte aber nicht hören.

Insgesamt kann ich bestätigen, dass s-broker seine Kunden offensichtlich völlig egal sind.

Antworten bekommt man erst, wenn die Frage keine Relevanz mehr hat. Ein Durchkommen per Telefon war nicht möglich (also letztes Jahr, als ich das Depot noch hatte), auch nicht nach 15 Minuten in der Warteschleife.

Dass der Handel an ausländischen Börsen nur dann möglich, wenn s-broker sich dazu herablässt, hat mich letztendlich auch dazu gebracht, mein Depot zu übertragen.

Dem ernsthaften Händler kann ich nur raten, die Finger davon zu lassen.

SBroker (Sparkasse) Erfahrungen von: Judith Brandl

Verfasst am: 14.05.2021

Genau wie meine Vorredner kann ich nur wenig Positives über s-broker sagen. Mir ist klar, dass Negatives oft schwerer bei einer Bewertung durchschlägt. Trotzdem versuche ich objektiv zu bleiben.

Eines vorweg: Meine Geduld ist am Ende, ich werde meine Depots auf eine andere Bank, mit der ich seit Jahren ein sehr gut funktionierendes Geschäftsverhältnis habe.

Am Schwerwiegensten war, dass mir s-broker in vielen Fällen den Handel mit Aktien nicht möglich gemacht hat.

Beispiel:

  1. Es ist klar, dass der Handel einer schwedischen Aktie NICHT möglich ist, wenn in Schweden feiertagsbedingt geschlossen ist.
    Aber, wenn in Deutschland Feiertag ist und in Schweden nicht, dass ist der Handel auch nicht möglich. Völlig unverständlich.
  2. s-broker hat mir eine Aktie eingebucht (aus spin-off), die ich nicht handlen kann. Was soll ich damit? Das habe ich beim Abverkauf bemerkt was mir einen Hauf Verlust eingebracht hat.
    Die lapidare Antwort war, "ein Handel wäre aus ?Gründen? nicht möglich und ich müsse einen Wechsel des Lagerorts beantragen. Als ob mir das ad-hoc helfen würde. s-broker hat die Aktie eingebucht also müssen sie dafür sorgen, dass ich sie handeln kann. Zumindest bedauern sie den erlittenen Verlust?!?!?
  3. Aus meinen Abrechnungen wurden mir 4 Monate lang!!! Kirchensteuer einbehalten obwohl ich kein Mietglied der Kirche bin. Nach über 4 Monaten regelmäßigem Reklamieren bekam ich dann einen Wisch mit ein paar Zahlen drauf und ein paar Euro erstattet. Ohne Herkunft, Auflistung etc.
  4. Jede Antwort über den Service-Desk hat zum Großteil mehrere Wochen gedauert. Dann brauche ich die Antwort nicht mehr.
Positives gab es aber auch zu berichten:
  1. Das Format der Abrechnungen ist klar gegliedert und nachvollziehbar gestaltet.
  2. Die Abrechnungen waren meistens recht schnell im Postfach
  3. Die große Anzahl an Fremdwährungskonten macht den Handel in Heimatwährung leichter.
  4. Der Währungstransfer kostet nur etwas Spread. Da sind andere Banken wesentlich teuerer.
Trotzdem kann und werde ich eine solche Gleichgültigkeit dem Kunden gegenüber nicht mehr länger ertragen und auch dieses Depot zur comdirect übertragen. Dort gibt es zwar nicht soviele Fremdwährungskonten aber das lässt sich leichter ertragen als durch die Nachlässigkeit von s-broker weiterhing einen Haufen Geld zu verlieren.
Mein Mann hat bereits letztes Jahr die Reißleine gezogen und sein Depot übertragen weil "diese Dilettanten sein Geld nicht verdient hätten."

SBroker (Sparkasse) Erfahrungen von: Maria

Verfasst am: 30.04.2021

Jeder, der ein Depot bei S Broker eröffnen will, sollte wissen, daß die Postbox häufig nicht funktioniert und daß sich dies auch nicht ändern wird. Dies gilt auch für die falsche Anzeige der Anzahl neu eingestellter Dokumente oder für die Ankündigung von Dokumenten zu Ausschüttungen, die aber niemals auftauchen. Und ebenso dafür, daß Dokumente, die schon vor Jahren gelesen und heruntergeladen wurden, plötzlich als neue, ungelesene Dokumente angezeigt werden.
Unter dem Aspekt der IT-Fehler ist S Broker der absolut kreativste Laden, den ich kenne. Man hat den Eindruck, die Leute haben keinen blassen Schimmer, was sie tun, und daß dies auch dem Management gleichgültig ist.
Wer nun aber glauben sollte, daß er durch Reklamationen und Beschwerden irgendetwas erreicht, der kann jegliche Hoffnung fahren lassen.
Auf meine über 40 (in Worten: vierzig) Reklamationen wegen des Nicht-Einstellens von angekündigten Dokumenten habe ich keine Antwort erhalten. Automatisch generierte mails aus Textbausteinen zähle ich nicht als Antwort.
Die falschen Anschriften in der Jahressteuerbescheinigung und der Erträgnisaufstellung habe ich über 33 mal reklamiert. Auch hier: keine Antwort. Und auch keine korrigierten Bescheinigungen.
Freilich bleibt es einem unbenommen, ein Schlichtungsverfahren zu beantragen oder die BaFin über die Zustände bei S Broker in Kenntnis zu setzen. Aber: Wer will sich schon monatelang mit so etwas herumärgern? Und ändern wird sich bei S Broker auch in Zukuft nichts. Jedenfalls nicht zum Besseren.
Aber es gibt ja genug andere Broker, die einen deutlich besseren Service bieten.

SBroker (Sparkasse) Erfahrungen von: Peggy Wirkner

Verfasst am: 26.04.2021

Ich könnte Bücher schreiben... Aber hier ein Vorgang mal als Beispiel:

Mitte Dezember letzten Jahres habe ich beim Service angerufen und gefragt, ob Eintragungen in das Schweizer Aktienregister vorgenommen werden. Der SB wusste das nicht, hat sich erkundigt und bejahte das dann. Alles gut. Ich habe dann Aktien von Calida gekauft und wollte sie ins Schweizer Aktienregister eintragen lassen, weil das Voraussetzung für den Erhslt der jährlichen Sachdividende i.H.v. ca. 80€ ist.

Da das Formular hierfür nicht online ist, habe ich beim Kundendienst angerufen und wie üblich gute 30 Minuten gewartet. Da hieß des: das Formular schicken wir per Mail zu, dauert aber 7-10 Tage... Nix passierte, gar nix. Wieder angerufen: S-Broker nimmt keine Eintragungen vor, das war eine falsche Information.... Also später ein weiteres Mal angerufen: die Dame war nicht auskunftsfähig, wollte sich erkundigen. Antwort: natürlich nimmt S-Broker Eintragungen ins Schweizer AR vor, der Kollege hat eine falsche Aussage getätigt.... Der Vordruck wird per Mail in 7-10 Tagen zugesandt... Ich habe auch den nunmehr langsam aber sicher eintretenden Zeitdruck hingewiesen: die HV ist bald und ab 30 Tage davor werden keine Eintragungen vorgenommen und die Sachdividende ist futsch.... Das hatte man verstanden, wollte es auf dringlich setzen. Dann kam irgendwann die Mail: die Anlage war vergessen worden.... Also wieder den KD angerufen und die übliche halbe Stunde gewartet. Dann hat man den Vordruck sofort per Mail geschickt. Warum nicht schon Wochen später? Ganz einfach: dafür sind andere SB zuständig.... Vordruck ausgefüllt und übersandt: keine Bestätigung der Eintragung. KD angerufen: man konnte keinen Vg. bezüglich einer Eintrag feststellen. Man hat die zuständige Abteilung informiert und hier kam die Rückmeldung, das man nicht gemacht hat. Das Eintragungsgesuch liegt vor, ich habe aber kein Austragungsgesuch geschrieben. Wenn ich also jemals die Aktie verkaufen will, geht das nicht ohne Austragungsgesuch,.

Für die Eintragung ist ein Austragungsgesuch NICHT erforderlich. Das wird nur gebraucht, falls die Aktien jemals verkauft werden.... Das ist aber überhaupt nicht beabsichtigt und selbst wenn: dann kann es noch immer ausgefüllt werden.

Was macht S-Broker? Nix, man lässt alles unbearbeitet liegen, kümmert sich um nichts, Fristen durch dieses Ignorieren versäumtbunf ich habe einen finanziellen Schaden... Das geht seit knapp 4 Monaten und ich habe jetzt schon wieder nach einem Sachstand gefragt.... Die Beschwerde bei S-Broker wartet auch seit über 4 Wochen auf eine Antwort....

Ich kotze hier nur noch und werden wohl kündigen

SBroker (Sparkasse) Erfahrungen von: Rüdiger Heim

Verfasst am: 25.04.2021

Einer der miesesten Läden, die mir jemals begegneten, vernichtete mir tausende Euro! Broker über die Kreissparkasse nicht immer aufrufbar. Nicht alle Smartphones kompatibel. Postbox funktioniert so gut, wie nie. Keine Teilnahme an großen Emissionen mangels Konsortialmitgliedschaft.

Geht´ s noch?

SPD? Nicht besser, als das Handelsblatt oder die FAZ, die von unten nach oben umverteilen.

SBroker (Sparkasse) Erfahrungen von: RW

Verfasst am: 23.04.2021

WARNUNG

Mir wurden in diesem Jahr, 2021, aus einer Erbschaft aufgrund eines Fehlers seitens sbroker eine Überzahl an Aktien eingebucht. Da es sich um ein ein Portfolie mit einer Reihe verschiedener Aktien handelte, die unter der Erbengemeinschaft aufgeteilt wurden, war mir die genaue Anzahl zu erwartender Titel nicht bekannt.

Nachdem ich die Aktien verkauft hatte, teilte mir sbroker mit, es wären zu viele eingebucht worden, ich solle die Aktien zurückkaufen und mein Einverständnis zur Rücklieferung geben.

Auf meine explizite Frage, wer für eventuelle Kursdifferenzen und entstandene Kosten aufkomme, der Fehler der überzähligen Einbuchung lag beim Broker, habe ich bis heute keine Antwort enthalten. Die Kommunikation von Seiten sbroker erfolgt per Mail, zum überwiegenden Teil ohne namentliche Unterschrift.

Zuletzt wurde mir mit hohen Kosten bei gerichtlicher Klärung gedroht, aber weiterhin erfolgt keine Antwort, wer denn für ggf. entstehende Kursdifferenzen aufkommt.

In meinen Augen ein absolut unseriöses Geschäftsgebaren, ich rate dringend ab und werde selber mein Geld dort abziehen.

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SBroker in unserem Online Broker Test

Über den SBroker können Kunden insbesondere Wertpapiere, aber beispielsweise auch CFDs handeln.
Marktinvestor Pro als Handelsplattform beim SBroker
Zunächst einmal kann jeder Trader eine kostenlose Handelsplattform nutzen, die vom Broker zur Verfügung gestellt wird. Diese Trading-Plattform ist mit allen Funktionen und Bedienelementen ausgestattet, die es dem Trader ermöglichen, sein Depot zu verwalten und natürlich Aufträge zu erteilen. Wer als Kunde noch etwas mehr Funktionalitäten nutzen möchte, der kann sich auch für den MarktInvestor Pro als Handelssoftware entscheiden. Allerdings ist diese Version nicht kostenlos, sondern für die Lizenz wird ein monatlicher Betrag von 39,95 Euro fällig. Darüber hinaus kann sich der Trader zusätzlich mit einigen Kurspaketen ausstatten, die je nach Umfang mit einem Preis zwischen rund 25 und 55 Euro zu Buche schlagen. Die Handelssoftware MarktInvestor Pro zeichnet sich durch diverse Funktionen aus, wie zum Beispiel Realtime-Push-Kurse, eine integrierte Chartanalyse und diverse Profi-Orderfunktionen. Wer nicht vorrangig mit Wertpapieren, sondern mit CFDs handeln möchte, dem stellte der SBroker zudem eine leistungsstarke CFD-Handelsplattform zur Verfügung. Diese Plattform zeichnet sich ebenfalls durch diverse Funktionen aus, wie zum Beispiel einem kostenlosen Charttool, ebenfalls kostenlosen Realtime-Nachrichten oder auch Realtime-Kontobewegungen.

Verschiedene Depotvarianten beim SBroker

Verschiedene Depottypen beim SBrokerEine Besonderheit besteht beim SBroker sicherlich darin, dass den Kunden sehr viele unterschiedliche Depotvarianten angeboten werden. Während es bei vielen anderen Online-Brokern lediglich maximal zwei Depots zur Auswahl gibt, bietet der SBroker seinen Kunden nicht weniger als sechs unterschiedliche Depotvarianten an. Zu den am häufigsten gewählten Depotversionen gehören sicherlich das Einzeldepot sowie das Einzeldepot mit CFD-Handelskonto. Eheleute oder andere Personengemeinschaften können sich darüber hinaus auch für ein Gemeinschaftsdepot entscheiden. Für junge Kunden hält der SBroker ebenfalls zwei besondere Depotvarianten bereit, nämlich zum einen das Startdepot für junge Leute und zum anderen das Minderjährigen-Depot. Dabei ist das Startdepot insbesondere für Studenten, Schüler und Auszubildende gedacht. Da heutzutage auch Investmentclubs auf privater Basis beliebt sind, bietet der SBroker seinen Kunden ein spezielles Investmentclub-Depot an.

Handelsvarianten und Basiswerte

Beim SBroker handelt es sich mittlerweile nicht nur um einen reinen Aktien- bzw. Wertpapierbroker, sondern der Anbieter kann durchaus als Allroundbroker bezeichnet werden.

Handelbare Märkte beim SBroker

Zunächst einmal haben Trader die Möglichkeit, über alle inländischen und zusätzlich über mehr als 25 Börsen im Ausland zu handeln. Wer nicht über die Börse handeln möchte, dem stellt der SBroker zusätzlich den Direkthandel mit diversen Partnern zur Verfügung. Bei den Basiswerten ist es so, dass Kunden zunächst einmal viele Tausend Wertpapiere handeln können. Dazu zählen Aktien, ETFs, klassische Fonds, Anleihen und auch diverse Derivate. Zusätzlich bietet der SBroker den Handel mit CFDs an, wobei auch hier eine gute Auswahl zur Verfügung gestellt wird.

Regulierung durch BaFin und unbegrenzte Einlagensicherung

Einlagensicherung und Regulierung beim SBrokerDa es sich beim SBroker um ein rein deutsches Unternehmen handelt, ist die Aufsichtsbehörde BaFin für die Regulierung des Brokers zuständig. Die Überwachung gilt auch im internationalen Vergleich als konsequent, sodass dies sicherlich ein Pluspunkt in der Sparte Sicherheit darstellt. Darüber hinaus kann der SBroker dadurch überzeugen, dass es für Kundengelder nicht nur eine gesetzliche Einlagensicherung von bis zu 100.000 Euro gibt, sondern stattdessen gilt eine betragsmäßig unbegrenzte Einlagengarantie. Diese resultiert daraus, dass der SBroker zur Sparkassenorganisation gehört, bei der bekanntlich sämtliche Kundeneinlagen in unbegrenzter Höhe geschützt sind.

Übungsdepot und CFD-Demokonto

Demokonto beim SBrokerBeim SBroker kann der Kunde nicht nur die Handelsplattform zum Traden nutzen, sondern zuvor gibt es die Möglichkeit, entweder ein Übungsdepot oder ein CFD-Demokonto in Anspruch zu nehmen. In beiden Fällen handelt es sich um eine Art virtuelle Variante, mittels derer die später zu nutzende Handelsplattform kennengelernt werden kann. Dabei stellt das Übungsdepot eine Art Musterdepot dar, bei dem der Trader beispielsweise individuelle Watchlisten anlegen kann. Mit der Hilfe des Übungsdepots kann das Gesamtportfolio überwacht werden und es besteht die Gelegenheit für den Trader, vielleicht interessante Basiswerte zu beobachten. Vorteilhaft ist dabei, dass der Kunde eine beliebige Anzahl von Übungsdepots eröffnen kann. Zu den Funktionen, welche dieses virtuelle Depot beinhaltet, gehören beispielsweise Realtime-Kurse diverser Emittenten, eine E-Mail-Benachrichtigungsfunktion sowie diverse Ansichten und Analysemöglichkeiten. Wer sich nicht für den Handel mit Wertpapieren, sondern für den CFD-Handel interessiert, der kann zudem ein CFD-Demokonto nutzen. Zu beachten ist, dass diese virtuelle Version allerdings nur für maximal 30 Tage zur Verfügung steht.

Regelmäßige Bonusaktionen beim SBroker

Regelmäßige Bonusaktionen beim SBrokerDer SBroker zählt zu den Anbietern, die sich gegen einen regelmäßigen Einzahlungsbonus entschieden haben. Der Kunde kann also nicht damit rechnen, dass er auf seine erste Einzahlung, die auf das Depot vorgenommen wird, eine Belohnung erhält. Dennoch ist der Anbieter im Bereich Bonus aktiv, denn es werden in dieser Hinsicht in nahezu regelmäßigen Abständen verschiedene Aktionen gestartet. Entscheidet sich der Trader beispielsweise aktuell bis zum 30. September für eine Depoteröffnung, so erhält er als Belohnung ein iPhone 6 oder er kann sich ein Orderguthaben von 300 Euro sichern. Natürlich sind diese Prämien an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, was jedoch bei nahezu jeder Aktion üblich ist. Neben verschiedenen Bonusaktionen können Trader durch eine Freundschaftswerbung ebenfalls attraktive Prämien erhalten. Der Geworbene muss dafür nur wenige Voraussetzungen erfüllen, wie zum Beispiel, seinen Wohnsitz in Deutschland zu haben oder in den vergangen zwölf Monaten nicht Kunde beim SBroker gewesen zu sein.

Handelskonditionen und Gebühren beim SBroker

Damit das Wertpapierdepot beim SBroker gebührenfrei geführt werden kann, muss der Kunde eine Bedingung erfüllen. Diese besteht darin, entweder mindestens eine Transaktion pro Quartal getätigt zu haben oder alternativ über ein Guthaben von mindestens 10.000 Euro auf dem Verrechnungskonto zu verfügen. Kann der Kunde allerdings keine der zwei optionalen Voraussetzungen erfüllen, so berechnet der Broker eine Depotführungsgebühr von monatlich 2,95 Euro. Positiv ist allerdings, dass diese für das nächste Vierteljahr als Orderguthaben bereitgestellt wird. Neben einer eventuell zu zahlenden Depotgebühr fallen beim SBroker selbstverständlich auch Ordergebühren für den Handel an.
SBroker Ordergebühren
Die Orderprovision beträgt zunächst pauschal 4,99 Euro, wobei zusätzlich noch 0,25 Prozent vom gehandelten Gegenwert berechnet werden. Zu beachten ist eine Mindestprovision von 8,99 Euro, während der Kunde 54,99 Euro als maximale Gebühr zahlen muss. Wer besonders häufig handelt, der kann beim SBroker von einem attraktiven Rabattmodell profitieren. Je nachdem, wie viele Transaktionen pro Jahr getätigt werden, gibt es ein gestaffeltes Rabattsystem zwischen 10 und 80 Prozent. Wer beispielsweise über 1.000 Transaktionen pro Jahr durchführt, der erhält einen Rabatt auf die Ordergebühren von 50 Prozent. Eine Mindesteinzahlung existiert beim SBroker übrigens nicht, sodass das Wertpapierdepot sofort nach der Eröffnung genutzt werden kann.

SBroker Akademie zur Weiterbildung

Im Bereich Weiterbildung und Informationen ist der SBroker ebenfalls aktiv. Unter der Rubrik „Akademie“ finden Trader auf der Webseite des Brokers diverse Informationen und Weiterbildungsangebote vor. Dazu zählen unter anderem Webinare, die in regelmäßigen Abständen veranstaltet werden und für den Kunden kostenlos sind. Ergänzt wird das Angebot durch verschiedene Video-Tutorials, die beispielsweise darüber informieren, wie sich der Kunde in seinem Depot einloggen kann und wie der Handel mit Wertpapieren im Detail erfolgt. Leider waren während unserem Test keinerlei Veranstaltungen verfügbar.

Weiterbildung beim SBroker

Wer sich für Messen und Veranstaltungen interessiert, der findet darüber hinaus regelmäßige Hinweise, an welchem Ort sich diese Veranstaltungen befinden.

Kundenservice 15 Stunden am Tag erreichbar

Kundenservice beim SBrokerSehr gut ist die zeitliche Erreichbarkeit des Kundenservice, denn diese reicht von Montag bis Freitag über einen Zeitraum von 15 Stunden hinweg. An diesen Tagen sind die Mitarbeiter zwischen 8 Uhr morgens und 23 Uhr am späten Abend erreichbar. Wer am Wochenende Fragen oder Probleme hat, der kann die Mitarbeiter ebenfalls kontaktieren, nämlich von 10 bis 18 Uhr (Samstag) bzw. von 10 bis 19 Uhr (Sonntag). Zum Zwecke des Kontakts stehen diverse Wege zur Verfügung, beispielsweise eine kostenlose Rufnummer sowie eine E-Mail-Adresse. Einen Live-Chat bietet der SBroker unseren Erfahrungen nach bisher allerdings noch nicht an.

Marktdaten & Analyse als Besonderheit beim SBroker

Nahezu jeder Broker hat eine oder mehrere Besonderheiten, durch die er sich von anderen Anbietern abgrenzen kann. Beim SBroker sind wir der Meinung, dass es sich bei den zur Verfügung gestellten ausführlichen und umfangreichen Marktdaten sowie Analysen definitiv um ein Alleinstellungsmerkmal handelt.

Marktdaten und Analysetools beim SBroker
Auf der Webseite findet sich die Kategorie „Marktdaten & Analyse“, die zahlreiche Tools und Funktionen sowie Informationen beinhaltet. Der Kunde kann hier beispielsweise einen Börsenkalender einsehen, Konjunkturdaten abrufen und sich Indizes- sowie Kurslisten betrachten. Ferner stehen in der Kategorie Analysen diverse Werkzeuge zur Verfügung, wie zum Beispiel ein Aktienmonitor, ein Chartanalysetool oder auch eine Einzelproduktanalyse.

SBroker Erfahrungen

Erfahrungen mit SBrokerWie man an den gemischten Bewertungen zum SBroker sehen kann, haben die Kunden gemischte Erfahrungen mit SBroker gemacht. Viele Kunden beschweren sich über versteckte Depotgebühren, welche nun scheinbar von dem Unternehmen geltend gemacht werden. Wir empfehlen daher grundsätzlich sich nicht nur die Gesamtbewertung anzusehen, sondern die Bewertungen auch im Detail durchzulesen, da jeder Trader andere Prioritäten beim Handel hat und diese natürlich mehr oder weniger in seine Bewertung mit einfließen lässt. Was dem einen Anleger wichtig ist, spielt für Sie persönlich möglicherweise eher eine untergeordnete Rolle.