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GKFX Kosten - Spreads & Gebühren 2016

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GKFX Kosten und Gebühren im Überblick

GKFX Kosten und Spreads

Auch beim Broker GKFX fallen für Trader natürlich Kosten an, die im Zusammenhang mit dem Handel von Währungen, CFDs oder anderen Finanzprodukten stehen. Für den Fall, dass Sie sich noch nicht im Detail über die anfallenden Kosten für den Handel bei GKFX informiert haben, möchten wir Ihnen mit diesem Ratgeber dabei helfen, einen guten Überblick zu erhalten welche Gebühren der Broker erhebt und welche Kosten beim Trading mit GKFX auf Sie zukommen. Wir werden dabei nicht nur explizit die anfallenden Kosten und Gebühren für den Handel eingehen, sondern darüber hinaus geben wir Ihnen auch noch Infos darüber, mit welchen Kosten Sie eventuell bei Ein- und Auszahlungen auf bzw. von Ihrem Handelskonto rechnen müssen.

Inhalt:

  1. Spreads
  2. Kommissionen & Gebühren
  3. Kontomodelle
  4. Einzahlungen & Auszahlungen
  5. Fazit

Der Spread als Hauptkostenfaktor bei GKFX

Bei jedem Broker, der den Handel mit Devisen oder CFDs zur Verfügung stellt, ist normalerweise der Spread der Hauptkostenfaktor. Während professionelle und erfahrene Trader natürlich wissen, was es mit dem Spread auf sich hat, ist Anfängern dieser Begriff zum Teil noch nicht bekannt. Daher möchten wir zunächst einmal kurz erläutern, worum es sich beim Spread eigentlich handelt. Vereinfacht dargestellt ist der Spread eine Differenz, die sich bei jedem Broker zwischen dem Briefkurs einerseits und dem Geldkurs andererseits ergibt. Für den Forex Broker ist der Spread in aller Regel die wichtigste Einnahmequelle, was bei Tradern natürlich dazu führt, dass dieser Kostenfaktor beim Vergleich von Forex und CFD Brokern durchaus einer der wichtigsten Faktoren ist.

Ausgedrückt wird der Spread beim Handel mit Devisen stets in Pips, denn dabei handelt es sich um die anerkannte Messgröße. Ein Pip wiederum ist die kleinste Veränderung in der Kursnotierung, die ein Devisenkurs haben kann.

Beispiel:
 
Würde der Briefkurs beispielsweise beim Währungspaar Euro und US-Dollar bei 1,3500 Dollar liegen und der Geldkurs mit 1,3501 Dollar notieren, so wäre in diesem Fall die vierte Nachkommastelle mit einer Veränderung von „0“ auf „1“ gleichzeitig die Veränderung um ein Pip. Wie hoch der Spread letztendlich ist, hängt einerseits vom Broker und andererseits auch vom Währungspaar ab, welches gehandelt werden soll. Beim Hauptwährungspaar Euro und US-Dollar ist es in der Regel so, dass sich die Spreads zwischen einem Pip und drei Pips bewegen. Sollten hingegen etwas exotischere Währungspaare gehandelt werden, ist es auch beim Broker GKFX möglich, dass sich der Spread im Bereich zwischen vier und über zehn Pips bewegen kann.

Hier ein Auszug aus den Spreads für Index-CFDs bei GKFX:

Spreads auf Index-CFDs

     
Markt Interne Bezeichnung Typ Spread
UK100 UK 100 Rolling CFD 1 (1 Pip)
ESX50 EuroStoxx 50 Rolling CFD 1 (1 Pip)
DAX30 German 30 Rolling CFD 1 (1 Pip)
SP500 SP 500 Rolling CFD 0,4 (4 Pips)
WS30 WS 30 Rolling CFD 2 (2 Pips)
NAS100 NAS 100 Rolling CFD 1 (1 Pip)
RUSS Russel 2k Rolling CFD 0,4 (0,4 Pips)
AEX25 AEX 25 Rolling CFD 0,2 (0,2 Pips)
CAC40 French 40 Rolling CFD 0,8 (0,8 Pips)
SMI20 Swiss 20 Rolling CFD 6 (6 Pips)
SWE30 Swedish 30 Rolling CFD 0,4 (0,4 Pips)
IBX35 Spanish 35 Expiring Future CFD 4 (4 Pips)
Brent ICE Brent Expiring Future CFD 5 Ticks
Gold Spot Polish 20 Expiring Future Spot 5 Ticks

So beträgt der Spread für den Handel im DAX30 Werktags von 09:00 Uhr - 22:00 Uhr nur 1 Punkt fest. Im Dow Jones werden werktags von 09:00 Uhr - 22:00 Uhr nur 2 Punkte Spread fällig. Auch hier ist der Spread in diesem Zeitraum fest. Beim Währungshandel sind die Spreads mit beispielsweise 1.5 Pips im EUR/USD etwas höher, aber unserer Meinung nach immer noch im vertetbaren Rahmen, wenn man keinen sehr kurzfristigen Handel oder gar Scalping betreiben möchte


Ein wichtiges Detail im Zusammenhang mit dem Spread besteht darin, dass es sowohl fixe als auch variable Spreads gibt. Beim fixen Spread ist es so, dass die entsprechenden Währungspaare stets mit dem gleichen Spread (in Pips gemessen) gehandelt werden können. Allerdings besteht ein Nachteil darin, dass fixe Spreads meistens etwas höher als variable Spreads sind, diese vom Broker jedoch jederzeit geändert werden können. Bei GKFX ist dies allerdings nicht wirklich der Fall, da der DAX30 während der Haupthandelszeiten wie bereits erwähnt von 09:00 Uhr bis 22:00 Uhr mit nur 1 Punkt Spread gehandelt werden kann.

Kommissionen und Finanzierungskosten als weitere Gebühren

Neben dem Spread als Hauptkostenfaktor gibt es bei zahlreichen Brokern noch mindestens zwei weitere Kostenarten zu beachten, nämlich einerseits die Kommissionen und zum anderen die anfallenden Finanzierungskosten. Die Kommission ist dabei eine Gebühr, die in aller Regel für jeden platzierten Trade berechnet wird. Je nach Broker handelt es sich dabei entweder um eine feste oder um eine variable Gebühr, die darüber hinaus vom Handelsvolumen des entsprechenden Kunden abhängig ist. Wichtig zu wissen ist, dass solche Kommissionen in aller Regel nur von ECN- und STP-Brokern in Rechnung gestellt werden. Handelt es sich hingegen um einen sogenannten Market Maker, so ist meistens der Spread in dieser Hinsicht der einzige Gebührenfaktor, da in diesem Fall selten Kommissionen in Rechnung gestellt werden. GKFX gehört erfreulicherweise ebenfalls zu den Brokern, die keine Kommissionen berechnen.

Ein weiterer Kostenfaktor, der prinzipiell von jedem Broker veranschlagt wird, sind die sogenannten Finanzierungskosten. Diese fallen allerdings nur unter der Voraussetzung an, dass eine Position sich auch noch nach Börsenschluss im Bestand des Kunden befindet. Demzufolge wird auch von den sogenannten Übernachtkosten gesprochen, denn in diesem Fall leiht der Broker dem Kunden praktisch von einem auf den anderen Tag Geld. Berechnet werden die Finanzierungskosten auf Grundlage eines vom Broker festgelegten Zinssatzes, der nicht nur von Anbieter zu Anbieter, sondern auch von Währungspaar zu Währungspaar bzw. von Handelsprodukt zu Handelsprodukt unterschiedlich sein kann.

Beispiel Finanzierungskosten bei GKFX

 

Kosten sind bei GKFX vom gewählten Kontomodell abhängig

Beim Broker GKFX ist es so, dass die Höhe der anfallenden Kosten insbesondere davon abhängt, für welches Kontomodell sich der Kunde entschieden hat. So werden beispielsweise bei keinem Konto Kommissionen in Rechnung gestellt, während sich die Höhe des Spreads durchaus zwischen den vier Kontoarten für Privatkunden unterscheidet.

Vergleich Kontotypen bei GKFX

Wählen können die Kunden zwischen dem Micro Konto, dem Tradingkonto mit variablem oder fixem Spread sowie dem VIP-Konto. Am günstigsten sind die Spreads beim VIP-Konto, denn dort beginnen Sie bereits ab 0,6 Pips, während beim Tradingkonto Fix und beim Micro Konto Spreads für den Währungshandel ab 1,5 Pips veranschlagt werden. Die Spreads für den Handel von Index CFDs unterscheiden sich bei den verschiedenen Kontotypen jedoch nicht. Unterschiede zwischen den Konten gibt es aber nicht nur bezüglich der Kosten, insbesondere des Spreads, sondern ebenfalls im Hinblick auf die Mindesthandelssumme, den Hebel sowie den maximalen Handelsgrößen.

Kosten bei Ein- und Auszahlungen beachten

Ein weiterer Kostenfaktor, der zwar in der Regel nur eine untergeordnete Rolle spielt, aber dennoch nicht gänzlich außer Acht gelassen werden sollte, sind eventuell anfallende Gebühren für Ein- und Auszahlungen bei GKFX.

Gebühren für Einzahlungen und Auszahlungen

GKFX gibt seinen Kunden die Möglichkeit, sich sowohl bei Einzahlungen als auch bei Auszahlungen für eine der drei Kontowährungen Euro, US-Dollar oder britisches Pfund zu entscheiden. Bei Einzahlungen stehen mehrere Zahlungsmethoden zur Verfügung, insbesondere die Banküberweisung, die Zahlung per Kredit- oder Debitkarte sowie diverse Online-Bezahldienste, insbesondere Skrill und Sofortüberweisung. Bei Auszahlungen fallen zwar grundsätzlich keine Kosten an, allerdings trifft dies auf Einzahlungen nur eingeschränkt zu. Dort ist es nämlich so, dass bei einer Einzahlung per Kredit- oder Debitkarte, die nicht aus Großbritannien stammt, eine Transaktionsgebühr in Höhe von 1,5 Prozent berechnet wird. Die Grundlage für die Berechnung ist dabei der Betrag, den der Kunde auf sein Handelskonto einzahlt.

Fazit zu den Kosten beim Broker GKFX

Insgesamt betrachtet bewegen sich die Kosten beim Broker GKFX sicherlich im oberen Bereich. Je nach gewähltem Kontomodell beginnen die veranschlagten Spreads bereits bei günstigen 0,6 Pips, während der Broker grundsätzlich keine Kommissionen berechnet. Besonders positiv zu erwähnen sind dabei die Spreads auf Index CFDs wie den DAX30 oder den DowJones die mit 1 bzw. 2 Pips während der Haupthandelszeiten von 09:00 Uhr bis 22:00 Uhr  sehr günstig sind. Die Finanzierungskosten bewegen sich ebenfalls im üblichen Rahmen und bei Einzahlungen fällt lediglich dann eine Gebühr von 1,5 Prozent an, wenn der Kunde sich für eine Einzahlung mittels Kreditkarte oder Debitkarte entscheidet. Insgesamt betrachtet schneidet der Broker GKFX im direkten Vergleich mit zahlreichen anderen Anbietern im Bereich der Kosten daher sicherlich sehr gut ab, sodass diese Tatsache durchaus ein Entscheidungskriterium zugunsten des Forex-Brokers sein könnte.