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Trading Tipps - Vom Brokervergleich bis zum 01. Trade

Schritt-für-Schritt: vom Brokervergleich bis zum 1. Trade

Forex Broker Vergleich und Trading TippsFalls Sie sich zum ersten Mal mit dem Thema binäre Optionen, CFD-Handel oder dem Handel mit Devisen beschäftigen, stehen Ihnen sicherlich noch viele Fragezeichen ins Gesicht geschrieben. Dies gilt häufig ebenfalls für Anleger, die zukünftig mit Aktien, ETFs oder sonstigen Wertpapieren handeln möchten. Unabhängig davon, in welches Finanzprodukt Sie in dieser Sparte investieren möchten, ist der Ablauf sehr ähnlich. Wir möchten Ihnen daher gerne erläutern, welche Schritte vom Vergleich der Anbieter bis hin zum ersten Trade zu absolvieren sind.

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Inhalt:

  1. Infornationen
  2. Brokervergleich
  3. richtigen Broker auswählen
  4. richtigen Markt wählen
  5. ersten Trade machen

Noch vor dem Brokervergleich: Hintergrundinformation beschaffen

Noch bevor Sie einen Brokervergleich durchführen, also die infrage kommenden Anbieter gegenüberstellen, sollten Sie sich zum jeweiligen Thema möglichst viele Hintergrundinformationen beschaffen. Dies gilt insbesondere unter der Voraussetzung, dass Sie mit den folgenden Finanzinstrumenten zukünftig handeln oder in die Produkte investieren möchten:

  • binäre Optionen
  • sonstige Derivate, beispielsweise Futures
  • Forex-Trading
  • CFDs
  • Aktien
  • Anleihen
  • Fonds

Im Gegensatz zum Tagesgeld oder zu zahlreichen Spareinlagen, die relativ leicht verständliche Anlageformen darstellen, ist es für den Handel mit den zuvor genannten Finanzprodukten definitiv empfehlenswert, dass Sie sich möglichst gut in der Materie auskennen. In der Praxis gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie Sie sich zumindest die Hintergrundinformationen besorgen können, beispielsweise dazu, wie er Handel funktioniert oder worum es sich bei CFDs handelt. Am einfachsten ist es, wenn Sie sich die Informationen über verschiedene spezialisierte Finanzwebseiten beschaffen, die zudem kostenlos sind. Hier sollten Sie allerdings auf gute Qualität achten, denn auf nicht wenigen Webseiten befinden sich leider fachlich nicht korrekte Informationen. Hintergrundwissen können Sie sich natürlich auch auf anderem Wege beschaffen, insbesondere:.

  • Fachbücher
  • eBooks
  • spezielle TV-Sendungen
  • Fachmagazine

Wichtig ist nur, dass Sie sich zumindest grundlegend mit dem Thema und dem Finanzprodukt auseinandersetzen, mit dem Sie zukünftig handeln möchten.

Schritt 1: Brokervergleich

Nachdem Sie sich mit möglichst vielen Hintergrundinformationen versorgt haben, besteht der erste „echte“ Schritt darin, die Anbieter miteinander zu vergleichen. Ein solcher Vergleich wird häufig auch als Brokervergleich bezeichnet, weil es sich insbesondere bei den zu handelnden Finanzprodukten CFDs, Devisen und binäre Optionen ausschließlich um Forex Broker handelt, welche den Handel zur Verfügung stellen. Bei anderen Finanzprodukten, insbesondere bei Aktien, Anleihen und verschiedenen Derivaten, sollten Sie nicht ausschließlich Online-Broker in den Vergleich mit einbeziehen, sondern beispielsweise ebenfalls Direktbanken. Dies geschieht allerdings auf den meisten Vergleichsseiten automatisch, indem beispielsweise sämtliche Anbieter von Wertpapierdepots miteinander verglichen werden, von manchen Filialbanken über Direktbanken bis hin zu Aktienbrokern.

richtigen Forex Broker finden

Ein solcher Vergleich ist fast immer leicht verständlich und einfach konzipiert, aber dennoch ist es wichtig, dass Sie auf einige Punkte achten. Bei einem reinen Vergleichsrechner besteht das Manko zum Beispiel häufig darin, dass dort zwar die wichtigsten Konditionen verglichen werden, aber weitere Eigenschaften des Anbieters sowie des Angebotes nicht berücksichtigt werden. Nutzen Sie beispielsweise einen CFD Brokervergleich im Bereich Forex-Trading, wird Ihnen zwar häufig angezeigt, welchen Spread der Broker veranschlagt, wie hoch der maximalen Hebel ist und welches minimale Margin Sie stellen müssen. Allerdings beinhaltet ein solcher Brokervergleich selten weitere Leistungen und Eigenschaften, die jedoch zum Gesamteindruck ebenfalls wichtig sind. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Handelsplattform
  • Anzahl der Basiswerte
  • Kundenservice
  • mobiles Trading
  • Weiterbildungsangebote
  • Wissensbereich
  • Bonus
  • Demokonto

All diese nicht unwichtigen Faktoren, die sogar Ihre Entscheidung für oder gegen einen Anbieter beeinflussen können, finden Sie vor allem in Erfahrungsberichten, die auch als Broker-Reviews bezeichnet werden. Diese objektiven Testberichte enthalten deutlich mehr Informationen als reine Brokervergleiche und sind daher insbesondere für Kunden geeignet, die sich möglichst ausführlich zu verschiedenen Anbietern informieren möchten. Im Prinzip ist es also eine Kombination aus Brokervergleich und Reviews, mittels derer Sie den besten Anbieter finden können.

Schritt 2: Anbieter auswählen und Handelskonto bzw. Depot beantragen

Im Idealfall führt der durchgeführte Brokervergleich dazu, dass Sie besten Anbieter finden, beispielsweise den optimal geeigneten Aktien-Broker. Im zweiten Schritt können Sie dann die Möglichkeit nutzen, online über die Webseite des Anbieters die Eröffnung des Handelskontos bzw. Depots zu beantragen. Dies ist meist bequem über einen Link möglich, der von der Vergleichswebseite zum entsprechenden Broker oder der Direktbank führt. Auf der Webseite des Anbieters angelangt, werden Sie ziemlich schnell einen Button finden, der zur Kontoeröffnung führt. In einer separaten Maske müssen Sie dann lediglich einige Angaben tätigen, insbesondere zu Ihrer Person, aber auch zum gewünschten Depot bzw. Handelskonto. Meistens werden mittlerweile auch Ihre Erfahrungen im jeweiligen Anlagebereich und mit speziellen Finanzprodukten abgefragt, genauso wie Ihr ungefähres Vermögen, welches Sie gerne investieren möchten. Nachdem alle Angaben vollständig sind, können Sie in aller Regel den Kontoeröffnungsantrag an den jeweiligen Anbieter online versenden.

Die eingereichten Unterlagen und Angaben werden dann vom Broker bzw. der Bank überprüft und im Regelfall erhalten Sie per E-Mail oder auf schriftlichem Wege Ihre Zugangsdaten, um sich zukünftig über die Webseite oder eine spezielle Handelsplattform ins System einzuloggen. Der gesamte Vorgang sowie die spätere Nutzung sind im Prinzip mit dem Online-Banking zu vergleichen, welches Sie vermutlich bereits von Ihrem Girokonto her kennen, bei dem Sie zum Beispiel über die Internetseite Ihre Banküberweisungen ausführen lassen oder den Kontostand abrufen. Ganz ähnlich verhält es sich auch mit einem Handelskonto bei einem Broker sowie einem Wertpapierdepot, welches Sie bei einer Direktbank oder einem Online-Broker eröffnen.

Schritt 3: Finanzprodukt bzw. Basiswert auswählen

Mit der Depoteröffnung bzw. der Eröffnung eines Kontos haben Sie jetzt die Grundlage geschaffen, um überhaupt handeln bzw. in Wertpapiere investieren zu können. Nun geht es im dritten Schritt darum, dass Sie sich konkret für ein bestimmtes Finanzprodukt oder bei CFDs bzw. anderen Derivaten für einen Basiswert entscheiden.

Unabhängig vom einzelnen Finanzinstrument lassen sich die Basiswerte heutzutage in die folgenden Kategorien einteilen.

  • Währungen
  • Aktien
  • Rohstoffe
  • Indizes
  • Zinsen / Anleihen

Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, ist es von großer Bedeutung, dass Sie selbst wissen, was eigentlich Ziel des Handels oder des Investments sein soll. Möchten Sie beispielsweise in regelmäßigen Abständen zwischen 50 und 500 Euro im Monat ansparen, ist natürlich ein ganz anderes Finanzprodukt empfehlenswert, als wenn Sie einmalig 2.000 Euro einsetzen möchten, um in kurzer Zeit hohe Gewinne zu erzielen. Die erste Frage besteht also darin, ob Sie sparen, mittel- bis langfristig anlegen oder spekulieren möchten. Je nachdem, wie Ihre Entscheidung ausfällt, kommen dann nur noch einige der zuvor genannten Finanzprodukte bzw. Basiswerte infrage.

richtigen Markt zum traden auswählen

Nehmen wir einmal an, Sie möchten langfristig in Aktien investieren, um so eine zusätzliche private Altersvorsorge aufzubauen. In diesem Fall gibt es im Prinzip nur noch ein Finanzprodukt, welches diese Voraussetzung erfüllen kann, nämlich die Aktie selbst. CFDs oder gar binäre Optionen, über die Sie natürlich ebenfalls auf die Kursentwicklung von Aktien spekulieren können, scheiden vor allem deshalb aus, weil es sich dabei um sehr spekulative und somit risikoreiche Produkte handelt, die nicht zum längeren Investment geeignet sind. Haben Sie sich also für Aktien entschieden, geht es nun darum, die infrage kommenden Aktienwerte ausfindig zu machen. Experten empfehlen auf jeden Fall, diesbezüglich eine Diversifikation vorzunehmen. Dies bedeutet, dass Sie nicht Ihr gesamtes Kapital nur auf eine Aktie setzen bzw. die Aktien eines Einzelunternehmens kaufen, sondern eine breitere Streuung vornehmen. So empfiehlt es sich, beispielsweise eine Gesamtsumme von 20.000 Euro auf vier oder fünf Aktienwerte aufzuteilen. Für welche Aktie Sie sich letztendlich entscheiden, hängt wiederum von Ihren persönlichen Präferenzen, Zielen und die Erwartung an eine Rendite ab. Wichtig ist, dass Sie sich grundsätzlich über die jeweiligen Unternehmen und Aktien informieren, mitunter Fachleute zurate ziehen (Anlageberater, Vermögensberater etc.) und so eine möglichst fundierte Entscheidung treffen können.

Schritt 4: Das erste Investment / der erste Handelsauftrag

Der vierte und somit letzte Schritt in unserer Anleitung „Vom Forex und CFD Brokervergleich bis zum ersten Trade“ besteht darin, den ersten Handelsauftrag zu erteilen bzw. das erste Investment vorzunehmen.

ersten Trade machen

Wenn wir bei dem Beispiel Aktien bleiben, könnten Sie sich beispielsweise entschieden haben, zunächst einmal 5.000 Euro in Daimler-Aktien zu investieren. In diesem Fall müssen Sie Ihrem Broker oder Ihrer Bank einen entsprechenden Handelsauftrag erteilen, damit dieser aktiv werden kann. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, wo der Handel letztendlich stattfindet, nämlich:

  • an einer Börse
  • außerbörslich (OTC- bzw. Direkt-Handel

Für Sie spielt es im Grunde nur eine geringe Rolle, ob Sie den Auftrag außerbörslich oder an einer Börse ausführen lassen. Viel wichtiger ist es, dass Sie die Ordermaske richtig befüllen, beispielsweise mit den folgenden Daten:

  • genaue Bezeichnung der Aktie inklusive ISIN
  • Anzahl der zu kaufenden Aktien (Stückzahl)
  • Kurslimit oder Order billigst auszuführen
  • optional: Vorgabe eines Börsenplatzes
  • optional: Order gültig bis zu bestimmten Datum

Da es sich in jeder Ordermaske bei den zuvor genannten Daten um Pflichtfelder handelt, können Sie normalerweise nicht vergessen, eine wichtige Angaben zu machen. Daher ist es vor allem wichtig, dass die Angaben korrekt sind, damit Sie nicht aus Versehen beispielsweise statt für 5.000 Euro per Order für 50.000 Euro Aktien ordern. Sind alle Angaben korrekt und haben Sie diese noch einmal überprüft, können Sie die Order online an Ihre Bank oder Ihren Broker senden. Dieser wird dann schnellstmöglich versuchen, dass der Auftrag an der Börse oder außerbörslich ausgeführt wird. Ist dies geschehen, werden Ihnen die entsprechenden Aktien in Ihr Wertpapierdepot eingebucht und anschließend als Bestand geführt. So ähnlich läuft es übrigens auch beim Handel mit Derivaten und Devisen ab, nur dass es sich dann meistens um ein Handelskonto statt um ein Depot handelt. Der Vorgang der Auftragserteilung und die Einbuchung sind allerdings nahezu identisch mit dem Investment in Aktien.

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Paul Steward

Über Paul Steward

Paul Steward beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit dem Thema Börse und aktive Geldanlage. Nach abgeschlossenem Studium und einiger Zeit im Banking Bereich hat er sein Hobby zum Beruf gemacht und ist nun als freiberuflicher Online-Redakteur im Finanzbereich tätig. Dabei ist es ihm ein besonderes Anliegen seine Erfahrungen und Tipps an Anfänger, aber auch Fortgeschrittene Trader weiter zu geben und den Anlagemarkt rund um Forex, Aktien, CFDs und Kryptowährungen transparenter und sicherer zu gestalten.

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