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Die 10 häufigsten Gründe, warum Anfänger beim Forex Trading Verluste machenDie 10 häufigsten Gründe warum Anfänger beim Forex Handel Verluste machen

Statistiken belegen, dass die Erfolgsquote von Anfängern im Forex Handel eher gering ist.

Obwohl sich dieser Trend im Laufe der Zeit zwar verbessert, ist es für viele Anfänger im Forex Handel bereits zu spät. Viele Trader geben das Trading nach einigen Verlusten auf, weil Sie denken, dass der Forexhandel einfach nicht das richtige für Sie ist. Dass muss aber nicht zwangsläufig der Fall sein.

Nachfolgend beschreiben wir die häufigsten Fehler von Anfängern im Forex Handel und Wege Sie zu vermeiden.

Fehler Nr. 1 - Fehlende Erfahrung

Beim Forex Trading lernt man, wie überall anders auch, mit der Zeit immer neue Dinge dazu und sammelt so mit zunehmender Dauer wichtige Erfahrungen.Jedoch unterscheidet sich dass Erlernen des Forex-Tradings beispielsweise davon, ein neues Instrument spielen zu lernen darin, dass man sein Vermögen nicht dabei riskiert, die Unterschiede zwischen Dur- und Moll-Akkord kennen zu lernen. Dabei ist der Lerneffekt beim Forexhandel durch Try and Error auf einem Live Konto relativ bescheiden und somit keine gute Voraussetzung, ein guter Forex-Händler zu werden.

Die meisten Forex Broker bieten kostenlose Demo-Versionen ihrer Handelsplattform an, auf denen man unter realen Bedingungen handeln und Trading-Strategien testen kann, ohne sein echtes Kapital riskieren zu müssen.

Auf Demokonten können Sie sehen, wie die Märkte auf ökonomische Einflüsse, News, politische Entwicklungen oder Chartmuster reagieren, ohne echtes Kapital einsetzen zu müssen. Wenn man jedoch wirklich einen Lerneffekt aus dem Handel auf Demokonten ziehen will, muss man den Handel darauf absolut ernst nehmen und sich so verhalten, als handle es sich bei dem Spielgeld um das eigene echte Kapital. Dies bedeutet zum Beispiel, nicht mit 10 Lots in den Markt zu gehen, nur weil man 50.000 auf dem Demokonto hat. Andernfalls wird man keinen großen Nutzen aus dem Demohandel ziehen können. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich auf Demokonten mit dem Handel vertraut zu machen und gehen Sie erst Live, wenn Sie sich sicher genug dafür fühlen.

Fehler Nr. 2 - Unangemessene Erwartungen

Als erstes müssen Sie vergessen, dass Sie mit dem Forex Handel über Nacht zum Millionär werden, wie es beispielsweise einige unseriöse Forex Signalgeber suggerieren. Sicher gibt es Leute, die mit dem Forex Handel in kurzer Zeit reich geworden sind. Dies ist in der Regel aber mit Glück und/oder einem enorm hohen Risiko verbunden. Es gibt auch Leute die reich werden, indem Sie Häuser oder Autos verkaufen. So oder so, wird man in beiden Fällen in aller Regel nicht über Nacht reich, sondern benötigt Jahre, um genügend Erfahrungen und Fähigkeiten zu sammeln, um in seinem Beruf erfolgreich zu sein.Dies ist beim Forex Trading nicht anders.

Wenn Sie es als Trader schaffen, nicht ihre gesamte Einlage innerhalb der ersten Monate wieder zu verlieren, wie es leider bei vielen Tradern der Fall ist, sind Sie höchstwahrscheinlich in der Lage zu lernen was es braucht, um ein erfolgreicher Forex Händler zu sein.

Mit anderen Worten:

Kündigen Sie ihren Job noch nicht. Es wird einige Zeit brauchen, bis Sie gelernt haben was es braucht, um erfolgreich am Forexhandel teilnehmen zu können.

Fehler Nr. 3 - Fehlen einer soliden Trading Strategie

Neben den oft zu großen Erwartungen in Bezug auf Risiken und Zeit, die es braucht, um beim Forex Trading erfolgreich zu sein, ist der häufigste Fehler den Anfänger machen, der Handel ohne einen konkreten Trading-Plan. Im Tradingalltag gibt es 2 Aspekte eines Plans. Zum einen ein Gesamtziel für den Handel und als zweites einen Plan für jeden Trade, den Sie eingehen.

Das Gesamtziel sollte folgendes beinhalten:

- Festlegung der Märkte, die Sie handeln möchten

- Festlegung des Zeithorizontes, in dem Sie die Märkte handeln möchten

- Festlegung der Positionsgrößen, die Sie handeln möchten (Money/Risk-Management)

Zudem sollte ihr Gesamtziel eine realistische Rendite, die Sie in einem definierten Zeitraum erwirtschaften möchten beinhalten. Zusätzlich zu ihrem Gesamtziel, sollte ihr Plan auch Exit-Strategien für jeden Trade, den Sie machen enthalten. Dabei legt die Exit Strategie die oberen und unteren Grenzen, also die Ein- und Ausstiege jedes Trades fest.

Diese Exit Strategien bezeichnet man auch als Ordermanagement.

Mit anderen Worten:

Sie müssen bei jedem Trade definieren, wo Sie die Position schließen und ihre Gewinne mitnehmen (Take-Profit Order) möchten, oder wo Sie die Position schließen, um ihre Verluste zu begrenzen (Stop-Loss Order).

Mehr Informationen über Stop-Loss und Take-Profit Orders gibt es später.

Fehler Nr. 4 - Mangel an Disziplin

Ein Plan hat nur dann Sinn, wenn man sich auch daran hält. Obwohl dies sicherlich einer der schwierigsten Punkte ist, ist er gleichzeitig auch einer der wichtigsten, wenn Sie beabsichtigen beim Forex-Handel erfolgreich zu sein. Wenn Sie beispielsweise einen Trade eingehen und der Markt gegen Sie läuft, ist es nur menschlich, dass Sie ihre Handelsentscheidung in Frage stellen. Wenn ihre Position in den Gewinn läuft und ihre Take-Profit Marke erreicht ist, Gerät man leicht in Versuchung, die Position aufgrund der Erwartung noch höherer Gewinne trotz vorher definierter Marke nicht zu schließen. Anders herum hofft man, wenn der Trade gegen den Trader läuft und die festgelegte Stop-Loss Marke erreicht ist, dass gleich der Wendepunkt kommt, der die Position wieder in den Gewinn laufen lässt. Auch hier Gerät man in Versuchung, die Position nicht nach Plan zu schließen und lässt den Verlust weiter laufen.

Nun Fragen Sie sich bitte folgendes:

Macht eines der beiden Szenarien Sinn ? Bevor Sie den Trade eingegangen sind, hatten Sie einen Plan. Aufgrund dieses Plans haben Sie die Marken für Stop-Loss und Take-Profit festgelegt. Haben sich die Marktbedingungen seit der Eröffnung des Trades so sehr geändert, dass Sie ihre kompletten Regeln über Bord werfen und ohne Plan in den Krieg ziehen ? Oder basieren ihre Entscheidungen hier eher auf Emotionen, statt einer fundierter Analyse ?

Genau aus diesem Grund, ist der Plan und die Disziplin sich auch daran zu halten so wichtig! Ein Plan und Disziplin erlauben es ihnen, Emotionen, welche zwangsläufig beim Forexhandel mit echtem Kapital entstehen, nicht in ihre Handelsentscheidungen einfließen zu lassen.

Dies soll nicht bedeuten, dass ein Trading-Plan nicht geändert oder überdacht werden kann. Ganz im Gegenteil. Es ist sogar Ratsam, ihre Gesamtziele alle paar Monate oder wenn nötig häufiger auf ihre Effektivität zu überprüfen. Natürlich kann es notwendig sein, seine Strategie anzupassen oder sogar zu verwerfen, weil sich beispielsweise die Marktbedingungen geändert haben. Dies sollte aber eher die Ausnahme als die Regel sein.

Es kann durchaus vorkommen, dass in Zeiten extremer Bewegungen im Markt kein Plan oder keine Strategie positive Resultate bringt. In diesen Phasen ist die wohl beste Strategie, einfach nicht zu handeln, bis man einen guten Plan für diese Marktphasen entwickelt, oder die Situation sich wieder normalisiert hat.Tappen Sie niemals in die "Ich muss heute handeln" Falle. Man kann und muss nicht zu jeder Zeit im Markt sein. Manchmal ist der beste Plan einfach nichts zu tun.

Fehler Nr. 5 - Die Nichtbefolgung von Stop-Loss und Take-Profit Marken

Wenn Sie einen Trade per Market-Order eröffnen, offen lassen und keine weiteren Anweisungen zum Schließen der Order (Stop-Loss oder Take-Profit) geben, spielen Sie mit dem Gesamtwert ihres Kontos. Deshalb sollten Sie grundsätzlich IMMER mit Stop-Loss Orders bei allen offenen Positionen arbeiten, um ihr Kapital zu schützen.

Wenn Sie beispielsweise eine Long-Position im EUR/USD halten, können Sie die Position mit einem Stop-Loss Auftrag versehen, der ihre Position automatisch verkauft, sobald der Preis unter die von ihnen definierte Marke fällt. Auf diese Weise, können Sie das Risiko, dass Sie bei jedem Trade bereit sind einzugehen genau festlegen, selbst wenn Sie gerade nicht am Rechner sind.

Take-Profit Orders funktionieren ähnlich wie Stop-Loss Orders. Mit einer Take-Profit Order können Sie festlegen, zu welchem Preis ihre Position automatisch verkauft werden soll, um die dann erzielten Gewinne zu sichern.

In andern Worten:

Sie müssen bei jedem Trade nur eine Stop-Loss Marke, mit der Sie ihr Risiko bei dem jeweiligen Trade begrenzen und eine Take-Profit Marke, bei der Sie die erzielten Gewinne mitnehmen möchten festlegen. Sobald dies geschehen ist, wird ihr Broker die Position automatisch und ohne ihr Zutun bei einer der beiden Marken schließen.

Fehler Nr. 6 - Zu großer Hebel oder zu große Positionen

Abhängig von ihrer Erfahrung, kann ein großer Hebel ein mächtiges Werkzeug sein, um ihre Gewinne zu erhöhen. Da der Hebel aber in beide Richtungen wirkt, kann er auch die Auslöschung ihres Kontos bedeuten. Daher sollten Sie sich der Wirkung des Hebels vollständig bewusst sein, bevor Sie auf einem Echtgeld-Konto handeln. Riskieren Sie pro Trade maximal 1% oder weniger ihres Gesamtkapitals. Keinesfalls mehr. Umso weniger Erfahrungen Sie haben und umso größer ihre Positionen auf ihr Gesamtkapital gesehen sind, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie aufgrund von Emotionen ihren Plan über Bord werfen und durch Fehltrades ihr Konto auslöschen.

Fehler Nr. 7 - Zu viele offene Positionen gleichzeitig

Piloten von Kampfjets nennen diese Situation "Helmfeuer". Sie bezeichnet eine Situation, in der zu viel um Sie herum geschieht, um schnell genug reagieren zu können. Im Cockpit eines Kampfjets kann Sie dies ihr Leben kosten. Im Forex-Handel ihr Konto vernichten. Handeln Sie deshalb so wenige Positionen wie möglich gleichzeitig, um den Überblick zu behalten und schnell genug reagieren zu können.

Fehler Nr. 8 - Verlustpositionen zu lange halten

Eines der Dinge, die erfahrene Forexhändler von Anfängern unterscheidet, ist die Fähigkeit zu bestimmen welche Verlustposition wahrscheinlich nicht mehr in den Gewinn kommen wird. Im Gegensatz zu Anfängern, die hier hoffen und hoffen, dass der Trade doch noch ins Plus läuft, schließen disziplinierte Trader solche Positionen wesentlich schneller und Begrenzen somit ihren Verlust deutlich effektiver.

Dies ist ein weiterer Grund, warum das Setzen von Stop-Loss und Take-Profit Marken so wichtig ist. Wenn man eine Stop-Loss Marke setzt, sobald man den Trade eingeht, schützt man sein Kapital und muss den Trade auch nicht ständig im Auge behalten. Wenn die Stop-Loss Order erreicht und ausgeführt wird, hat man nur das Kapital verloren, was man von Anfang an bereit war zu riskieren und den Großteil seines Kontos geschützt. Mit dem restlichen Kapital können Sie nun wieder neue Orders eröffnen, die hoffentlich bessere Ergebnisse erzielen.

Manchmal muss man solche Dinge einfach als Lehrgeld ansehen. Man bezahlt es, lernt daraus und macht weiter.

Fehler Nr. 9 - Beachten Sie den Spread

Der Spread - also der Unterschied zwischen Bid- und Ask Kurs ist ein wichtiger Faktor, um bei Forexhandel profitabel handeln zu können. Der Spread beeinflusst die Profitabilität jedes Trades. Umso weniger Spread Sie zahlen, umso schneller und umso höher ist ihre Position im Gewinn.Sie sollten sich bewusst sein, dass der Spread bei vielen Brokern variabel ist und abhängig von den verschiedenen Marktphasen unterschiedlich stark erweitert werden kann. Beispielsweise wird der Spread vor der Veröffentlichung von News wie Arbeitsmarktzahlen, Zinsentscheidungen, oder außerhalb der Marktzeiten, wo die Liquidität geringer ist in der Regel erweitert. Manchmal kann der Spread daher den Unterschied zwischen einem profitablen und einem unprofitablen Trade bedeuten.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass der CFD Broker mit den niedrigsten Spreads automatisch der beste für Sie ist. Manche Broker werben mit geringen Spreads, stellen ihren Kunden diese aber nur in bestimmten Situationen oder zu bestimmten Zeiten zur Verfügung. Bitte lesen Sie hierzu die Erfahrungen und Bewertungen zu Forex Brokern in unserem Forex Broker Vergleich.

Fehler Nr. 10 - Nur Augen für den großen Gewinn und nicht für Money Management (Gier)

Dieser Fehler ist einfach erklärt. Der wichtigste Faktor beim Forex Trading ist der Schutz des eigenen Kapitals. Nur so können Sie auf lange Sicht mit dem Forex Handel erfolgreich sein. Dies ist ein einfaches Rechenspiel. Sie müssen ihre Verluste begrenzen und ihre Gewinne maximieren. Selbst mit einer Trefferquote von 50%, können Sie erfolgreich sein, wenn Sie ihre Verluste begrenzen und ihre Gewinne größer sind als ihre Verluste. Um dies zu gewährleisten, ist ein diszipliniertes Money-Management unabdingbar.

Ein gutes Money Management folgt den oben beschriebenen Regeln.

Gier ist hier logischerweise absolut kontraproduktiv und lässt Sie alle Regeln über Bord werfen und wird auf lange Sicht gesehen unweigerlich zum Bankrott ihres Kontos führen.

Wenn Sie zocken wollen, gehen Sie ins Casino!

Fassen wir noch einmal zusammen:

Was müssen Sie als Anfänger im Forex Handel beachten ?

1. Nehmen Sie sich Zeit. Es braucht Zeit um Erfahrungen am Forexmarkt zu sammeln und alle Regeln umzusetzen

2. Handeln Sie auf Demo Konten bis Sie sich sicher genug für den Handel mit echtem Kapital fühlen

2. Handeln Sie immer nach ihrer Strategie und lassen Sie sich niemals von Emotionen leiten

3. Setzen Sie immer Stop-Loss Marken um ihr Kapital zu schützen

4. Riskieren Sie niemals mehr als 1% ihres Kapitals pro Trade

5. Gehen Sie keine zu großen Positionen ein

6. Halten Sie so wenige offene Positionen wie möglich gleichzeitig

7. Hoffen Sie nicht, dass Verlusttrades wieder ins Plus laufen, wenn Sie nur lange genug warten

8. Wenn sich keine Möglichkeit ergibt, traden Sie nicht. Manchmal ist die beste Strategie, gar nichts zu tun

9. Werden Sie nicht Gierig. Gier wird ihr Konto früher oder später auslöschen

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